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M e k o n g  D e l t a  2 0 0 8

Reisebericht
Mekong Delta 2008
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DER MEKONG – LEBENSADER SÜDOSTASIENS

Kein anderer Fluss Asiens vermag so sehr zu faszinieren wie die "Mutter des Wassers": Der Mekong hat viele Gesichter – hier tobt er durch steile, felsige Schluchten, dort bewegt er sich träge in flacher, grüner Landschaft voran. Der Fluss gehört zu den wenigen Strömen weltweit, die noch weitgehend intakt sind. Doch die boomende Wirtschaft Südostasiens und der Klimawandel bringen Gefahren mit sich, die den Mekong in seiner Schönheit und als Nahrungs- und Energiequelle zerstören können. Für die Menschen, die in der Mekong-Region leben, wäre dies eine Katastrophe.
Der Mekong hat eine Länge von ca. 4500 km und ist damit einer der längsten Ströme der Erde. Auch sein Deltagebiet ist eines der größten auf dieser Welt. Der Fluss entspringt im tibetanischen Hochland, fließt durch China, ist der Grenzfluss von Myanmar und Laos, durchquert Kambodscha und Vietnam und mündet schließlich in das Südchinesische Meer. Das fruchtbare Land am Mekong-Delta wird intensiv landwirtschaftlich genutzt. Entstanden ist es durch Sedimente, die sich im Laufe der Zeit abgelagert haben. Auch heute noch wächst dieses Delta jedes Jahr um rund 80 Meter. Das Klima und der nährstoffreiche Boden machen das Gebiet zu einem kleinen Paradies.
Das üppig-grüne Delta, mit 39'000 km2 das drittgrösste Flussmündungsgebiet der Welt, wird geprägt von den neun Armen des Mekong ( Cuu Long ) mit unzähligen Flüssen und Kanälen.


Ein Traum wird war

Dieses atemberaubende Delta mit dem Netzwerk aus Flussläufen und Kanälen und den fruchtbaren Landschaften, das fast zu 50 % landwirtschaftlich genutzt wird und wo sich der Alltag auch heute noch vor allem am und auf dem Wasser abspielt hautnah miterleben zu können, dies war ein Traum von mir, der sich nun erfüllen sollte. Da das  Boot  demzufolge auch das wichtigste Transportmittel in diesem exotischen Gebiet ist, werden wir  einen grossen Teil unserer vier Tage auf dem Wasser verbringen. Aber selbstverständlich gehöhren auch Spaziergänge und Fahrradtouren zu unserem Programm.

     


Unser Programm

Wir haben diese Tour im Mekong Delta mit unserem Bali Urlaub verbunden. Dazu haben wir bei der Qatar Airways einen Gabelflug von Zürich nach Ho Chi Minh City und dann von Denpasar wieder zurück nach Zürich gebucht. Den Flug Ho Chi Minh City nach Denpasar sind wir mit der Singapore Airlines geflogen.
Die zwei Hotelübernachtungen, am ersten und letzten Tag, in Ho Chi Minh City im Liberty 3 haben wir im Internet bei Asiarooms gebucht. Unsere viertägige Mekong Delta Tour haben bei Wettstein Asien  gebucht und durchgeführt wurde diese von Vidotour.


Sonntag den 13. Juli 2008

Nach dem wir noch unsere beiden Grosskinder Julian und Valentin am Samstag und Sonntag bei uns zu Hause gehütet und noch einmal genossen haben, geht es dann am Abend zum Flughafen und um 22.30 Uhr ab Richtung Doha wo wir um 05.30 Uhr beim Doha international Airport landen. ( Doha + 1 Std. )


Montag den 14. Juli 2008

In Doha geht es um 07.30 gleich weiter Richtung Ho Chi Minh City ( Saigon ). Am Abend um 19.00 erreichen wir den Tan Son Nhat International Airport, Ho Chi Minh City ( Saigon + 6 Std. MEZ ). Die Einreiseformalitäten verlaufen problemlos und schnell. Nachdem wir unser 2 Koffern ab dem Gepäckband genommen haben gehen wir, ohne kontrolliert zu werden, durch den Zoll zum Ausgang wo sich ein paar Money Changer befinden. Dort beziehen wir Dong , 1 Euro = ca. 25.000 Dong, ( Währungsrechner ). Am gleichen Schalter beziehen wir auch gleich einen Gutschein für ein Taxi in die City, für 8 US Dollar. Eine gute halbe Stunde später treffen wir schon im sehr zentral gelegenen Liberty 3 Hotel ein. In dessen Umgebung gibt es genügend Auswahl an Restaurants, so dass wir um 22.00 schon in den Tiefschlaf fallen können.


Dienstag den 15. Juli 2008

Um 08.00 Uhr werden wir von unserem englisch sprechenden weiblichen Guide, Gan Trang und und unserem Fahrer beim Hotel abgeholt. Jetzt kann es losgehen mit unserer ersten Etappe. die uns  nach Can Tho ( 170 km ) führt. Sie führt uns durch eine landschaftlich reizvolle Gegend. Eine erste Bekanntschaft mit einem Arm des Mekongs machen wir kurz vor Can Tho, auf einer spannend Fährenüberfahrt. Ganz in der Nähe sind die Bauarbeiten für eine gigantische Brücke schon weit vorangeschritten, so dass die Fährenüberfahrten wohl schon bald der Vergangenheit angehören werden. Das sehr gute Mittagessen geniessen wir direkt am Wasser, in einem lokalen Restaurant in Can Tho.



Nach dem Mittagessen fahren wir zum Viktoria Can Tho Resort, wo wir ein kurze Pause einlegen. Um 15.00 Uhr werden wir von unserem Fahrer zu einem Kanal gebraucht, wo wir auf Fahrräder umsteigen um über schmale Wege, entlang von Kanälen das richtige vietnamesische Landleben entdecken wollen. Zum ersten mal tauchen wir in eine Landschaft ein, in der eine paradiesische Vielfalt an Pflanzen und Früchten wächst. Das Mekong-Delta ist nicht nur der größte Reiskorb, sondem auch der größte Obstgarten Vietnams. Das Obst schmeckt hier anders als anderswo. In mitten dieses Paradieses erinnern kleine Bombenrater - Seen  an den Krieg.

Das Leben der Einheimischen im Delta scheint für uns ein Paradies zu sein. Allerdings ist die Realität doch nicht ganz so... Leben im Delta ist eine nicht einfach Aufgabe, regelmäßige Überschwemmungen, ständige Veränderungen der Flüsse und Kanäle sind eine schwierige Herausforderung für die Menschen.


Anschliessend fahren wir noch durch schmale Kanäle und lassen dort Wunschlaternen schwimmen

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Letzte Aktualisierung am  04.06.2017 20:59:23