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M o n g o l e i  2 0 1 1
T e i l  8

Lammergeyer - Tsaggan Canyon

Guidos Reiseberichte
 

T e i l   1
Einleitung

T e i l   2
Reiseverlauf
T e i l   3
Ullan Bator, Terelji, Buren Khaan
T e i l   4
Amarbayasgalant, Uran Togoo
T e i l   5
Ogi Nuur, Karakorum, Tuvkhun
T e i l   6
Zeltcamps Orkhon + Boorog Tal
T e i l   7
Wüste Gobi
T e i l   8
Lammergeyer- Tsaggan Canyon
T e i l   9
Infos
zur Reise
T e i l   10
Bücher + DVD Tipps

Ein leicht ansteigender Weg führt zur Geierschlucht, in der steile Felswände mehrere hundert Meter hoch in den Himmel ragen. Ein glasklarer Bach fliesst durch die Schlucht, der immer wieder überquert werden muss. Am Himmel entdecken wir immer wieder Lammergeyer, auch Bartgeier genannt, über uns hinweg segeln. Später beim retour fahren machen wir noch eine kurze Wanderung und entdecken eine Gruppe mit 5 Steinböcken und später beobachten wir einen Bartgeier beim verzehren einer Beute.

Es geht weiter zu einem außergewöhnlichen Naturspektakel: Tsagaan Suvarga. Die bizarre, 30 m hohe und über 100 m breite Felsformation aus Kalkstein wird aufgrund ihrer Farbe „weiße Stupa“  genannt. Die Mineralien an flachen Felsen bilden aber auch verschiedene Farben. Die erodierte Landschaft befand sich einst unter dem Meeresspiegel und ist reich an Fossilien und Muschelschalen. Unser wunderschön gelegenes Camp liegt 5 km davon entfernt, so entschliessen wir uns diese 10 km hin und zurück zu laufen. Wir befinden uns wieder in der Mittelgobi, so dass wir uns in Mitten einer Steppenlandschaft befinden. Der Hund des Camps begleitet uns den ganzen Weg hin und zurück.

Mitten auf der Steppe stehen die bizarren Felsformationen des Baga Gazriin Chuluu (Land der kleinen Steine ) die wir heute besuchen. Viele Legenden ranken sich auch um dieses Massiv. So soll Dschingis Kahn mit seinen Kriegern hier gelagert haben und auch Zanabazar soll hier Schutz gefunden haben. Die aussergewöhnliche Anordnung von Fels, und Steppe bezaubern uns sehr. Nach dem Mittagessen unternehmen wir eine ausgiebige Wanderung und später am Abend geniessen wir den Sonnenuntergang. Das Ger Camp liegt Mitten in diesem National Park. Ein durchaus würdiger Abschluss, den Morgen geht es zurück nach Ualan Bator. Aber zuvor geniessen wir auch noch den Sonnenaufgang der dieser einmalig schönen  Landschaft zu einem Paradies verwandelt.

Diese Reise hat unsere Erwartungen übertroffen. Eine Fahrt durch die Mongolei gleicht einer Bilderbuchreise durch eine abwechslungsreiche Bilderbuchlandschaft. Das ganze Spektrum an Landschaftsbildern konnten wir in vollen Zügen geniessen. Es war für uns schon ein Abenteuerreise mit einigen unvorhergesehenen Ereignissen und mit Ogi als Guide der uns mit seinen Vor- und Nachteilen forderte. Aber dank Ogi haben wir viele echte Begegnung mit den Nomaden gehabt und dafür sind wir sehr dankbar. Das Programm hätte nicht besser sein können, denn wir hatten nebst den Total ca. 2'500 km im Auto immer sehr viel Zeit für Spaziergänge und Wanderungen.

 

 

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 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 16:25:06 Webmaster Guido Moscatelli - Wetzikon Schweiz - gmzhch@gmail.com