G u i d o s  R e i s e b e r i c h t e


M o n g o l e i  2 0 1 1
T e i l  5

   Ogi Nuur, Karakorum

Guidos Reiseberichte
 

T e i l   1
Einleitung

T e i l   2
Reiseverlauf
T e i l   3
Ullan Bator, Terelji, Buren Khaan
T e i l   4
Amarbayasgalant, Uran Togoo
T e i l   5
Ogi Nuur, Karakorum,
T e i l   6
Zeltcamps Orkhon + Boorog Tal
T e i l   7
Wüste Gobi
T e i l   8
Lammergeyer- Tsaggan Canyon
T e i l   9
Infos
zur Reise
T e i l   10
Bücher + DVD Tipps

Zum Frühstück erscheinen Ogi und Amber nicht. Sie hatten offenbar eine feucht fröhliche Nacht, jedenfalls fühlen sie sich hier wie zu Hause. Kurz nach dem wir losgefahren sind winkt uns eine Mongolische Reisegruppe zu ihrem russischen Kleinbus. Die Mongolen geniessen den kurze Sommer sehr, denn überall trifft man auf fröhliche einheimische Touristen. Diese Gruppe hatte letzte Nacht das Autoradio als Disco Anlage verwendet und nun war die Batterie leer. Wir wurden sofort herzlich mit Wodka und Süssigkeiten empfangen. Amber hat ein Überbrückungskabel dabei, so dass der Schaden in kurzer Zeit behoben war, denn mehr als zwei Gläschen Wodka so früh am Morgen wäre dann wohl doch zu viel gewesen.

Ogi als Guide zu haben hat zweifellos auch seine Vorteil Da er sehr kontaktfreudig kommt man oft mit Einheimischen in Kontakt. Glücklicherweise gab uns Insight Reisen viele nützliche Informationen und Tipps, so dass wir viele Geschenke mitgenommen haben, die wir bei Einladungen und solchen Treffen wie wir verteilen können.

Eine sehr kurzweilige Fahrt erleben wir heute. Bei der Ortschaft Saikhan machen wir einen Halt, den wir sofort für einen Spaziergang durch diese Ortschaft benutzen. Saikhan heisst übrigens "Schön"!

 

Ogi kam mit einer Einladung von einer Nomadenfamilie zurück die uns mit vergorener Stutenmilch, Airag, überrascht. Airag ist das traditionelle Nationalgetränk der Mongolen. Die wichtigsten Tiere der Mongolen sind die Pferde. Sie dienen nicht nur als Reittiere, auch die Stutenmilch hat einen besonderen Stellenwert.
Herstellung: Die durch ein Tuch gesiebte Milch wird in einen fassgroßen, offenen Sack aus Rindsleder (Khukhuur) gegeben, welcher normalerweise neben dem Eingang der Jurte hängt. Alternativ wird ein Fass aus Lärchenholz (Gan) oder heutzutage auch eine Kunststofftonne verwendet. Darin wird die Milch mit einem hölzernen Stampfer (Buluur) einige Zeit kräftig umgerührt. Dieser Vorgang wird anschließend regelmäßig wiederholt. Es ist Tradition, dass jeder, der die Jurte betritt, kurz den Airag in seinem Gefäß umrührt. Wie beim Kefir erfolgt die Gärung aufgrund einer Kombination von Milchsäurebakterien und Hefepilzen. Durch das Umrühren wird eine gleichmäßige Fermentation sichergestellt.
Airag erfrischt und prickelt auf der Zunge. Er enthält etwas Kohlensäure und bis zu 2% Alkohol. Der Geschmack ist leicht säuerlich, aber nach etwas Gewöhnung durchaus angenehm. Im einzelnen hängt er vom Futter der Tiere ebenso ab wie von der genauen Herstellungsmethode. Das Getränk ist für die Nomaden eine reichhaltige Quelle an Vitaminen und Spurenelementen.
Die Gastfreundschaft gebietet, jedem Besucher eine Schale mit Airag darzureichen. Ein Mongole wird diese normalerweise austrinken, es ist aber auch in Ordnung, nur symbolisch daran zu nippen, und sie dann wieder zurückzugeben. Die Gabe ganz abzulehnen wäre aber grob unhöflich!

Entlang eines Nebenflusse des Orkhon fahren wir weiter Richtung Süden bis zum OGI Nuur See. Dort werden wir direkt am See übernachten.

Der Ogii Nuur See liegt in einer wunderschönen Umgebung und es kann gebadet, gefischt und campiert werden, auch können viele Vogelarten beobachtet werden. Er ist 27 km2 gross und sein Wasser ist sehr klar. Ein wirklich schöner Platz mit mehr als 150 verschieden Vogelarten.
Ogi meldet sich jetzt krank, ob die letzte Nacht doch zu anstrengend war. Wir nutzen jedenfalls die Zeit zum Baden und zum Spazieren und ein weiter hochinteressanter und erholsamer Tag neigt sich dem Ende zu.

Heute Fahren wir nach Karakorum. Nach 25 km besuchen wir das ganz neu Eröffnete Khushun Tsaidan Museum. Dort lebten einst die Vorfahren der heutigen Türkei, die Turksprachigen Stämme, die um das Jahr 730 von den Chinesen vertrieben wurden und die sich unter anderen in der heutigen Türkei niederliessen. Die Türkische Regierung finanzierte nebst dem Museum auch die 50 km lange asphaltierte Strasse von Karakorum hier her.

Das Kloster Erdene Zuu in Karokorum wurde 1586 vom Fürsten Abtai Sain Khan erbaut. Innerhalb seiner quadratischen Außenmauer haben sich auf einem großen Areal im Jahre 1870 etwa 62 Tempel im chinesisch-mongolischen Mischstil befunden. Das Kloster war damit eines der bedeutendsten buddhistischen Zentren Asiens. In der Zeit der kommunistischen Regierung der Mongolei sind jedoch die meisten Tempel vollständig zerstört worden. Einige Gebäude sind in den letzten Jahren rekonstruiert worden, die vollständige Wiederherstellung der Anlage erscheint auf absehbare Zeit jedoch nicht finanzierbar. Der Innenbereich der Klosteranlage wird aktuell auf Hinweise auf den ehemaligen Khanpalast archäologisch untersucht. Heute leben wieder Mönche in Erdene Zuu, wenn auch bei weiten nicht so viele wie in früheren Zeiten. Ausserdem gibt es eine Dalai-Lama Klosterschule.

Heute leben wieder Mönche in Erdene Zuu, wenn auch bei weitem nicht so viele wie zu den Glanzzeiten des Klosters. Außerdem gibt es eine Dalai Lama-Klosterschule, und ein Teil der Gebäude wird seit 1965 als Museum genutzt.



Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Mongolei: Erdene Zuu – buddhistisches Kloster und Museum | Suite101.de http://www.suite101.de/content/mongolei-erdene-zuu--buddhistisches-kloster-und-museum-a75982#ixzz1WXbEOjvi

Heute leben wieder Mönche in Erdene Zuu, wenn auch bei weitem nicht so viele wie zu den Glanzzeiten des Klosters. Außerdem gibt es eine Dalai Lama-Klosterschule, und ein Teil der Gebäude wird seit 1965 als Museum genutzt.



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Heute leben wieder Mönche in Erdene Zuu, wenn auch bei weitem nicht so viele wie zu den Glanzzeiten des Klosters. Außerdem gibt es eine Dalai Lama-Klosterschule, und ein Teil der Gebäude wird seit 1965 als Museum genutzt.



Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Mongolei: Erdene Zuu – buddhistisches Kloster und Museum | Suite101.de http://www.suite101.de/content/mongolei-erdene-zuu--buddhistisches-kloster-und-museum-a75982#ixzz1WXbEOjvi

Seit Ende 2005 sind sie unterwegs und geniessen ihr unlimitiertes Nomadentum. Edy und Brigitte Odermatt aus der Schweiz. Ihre HP findest du auf http://www.waypoints.ch/ Wir trafen die beiden zufällig im Kloster Erdene Zuu.

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 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 16:24:24 

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