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M o n g o l e i  2 0 1 1
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Guidos Reiseberichte
 

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Einleitung

T e i l   2
Reiseverlauf
T e i l   3
Ullan Bator, Terelji, Buren Khaan
T e i l   4
Amarbayasgalant, Uran Togoo
T e i l   5
Ogi Nuur, Karakorum,
T e i l   6
Zeltcamps Orkhon + Boorog Tal
T e i l   7
Wüste Gobi
T e i l   8
Lammergeyer- Tsaggan Canyon
T e i l   9
Infos
zur Reise
T e i l   10
Bücher + DVD Tipps

Wie vor Urzeiten leben die mongolischen Nomadenfamilien noch heute in ihren weissen Filz-Jurten und wie jeher weiden Pferde, Schafe, Ziegen, Rinder, Yaks und Kamele in den weiten Grasssteppen. Die Menschen unter dem ewig blauen Himmel in der zentralasiatischen Steppe verstehen sich als ein Teil der Natur. Mutter Erde hat zahlreiche Völker auf dem Gebiet der heutigen Mongolei genährt. Im Westen des Landes leben noch verschiede Ethnien und die grösste nicht mongolische Volksgruppe, die Kasachen. Heute Leben rund 2,7 Millionen Menschen auf einer Fläche von 1'546'146 Quaderatkilometer in der Mongolei. Das Land ist viermal so gross wie Deutschland und liegt auf der gleichen Höhe wie Mitteleuropa, allerdings 8000 km weiter östlich. Ihre 250 Sonnentage verdankt die Mongolei den hohen Gebirgszügen des Altai, Sajan und Xinggang die das Land umschliessen und verhindern den Zustrom der feuchten Luft. Im Sommer werden Durchschnittstemperaturen zwischen 15 und 20 Grad gemessen. Die mongolische Küche ist von der Weidewirtschaft geprägt. Die traditionellen Grundnahrungsmittel sind Fleisch und Milchprodukte.

Die Mongolei ist kein einfaches Reiseland, denn eine Reise durchs das Land hat immer noch etwas Expeditionscharakter. Da die Mongolei noch nicht sehr lange für den Tourismus frei geöffnet ist sind die Einrichtungen nicht immer ganz zufriedenstellend und die Pünktlichkeit wird nicht so grossgeschrieben. Ausserhalb der Hauptstadt gibt es weder geteerte Strassen noch eine touristische Infrastruktur. Die langen Fahrten auf den holprigen Pisten und die weiten Grassteppen sind anstrengend doch man wird durch wildblühende Steppen, kristallklare Seen, leuchtende Sternenhimmel, heitere Begegnungen sowie durch vieles mehr reichlich belohnt.
Die traditionelle mongolische Musik wird bis heute gepflegt und Konzerte können große Scharen an Zuhörern anziehen. Das wichtigste und identitätsstiftende Instrument ist die Mongolische Pferdekopfgeige, daneben gibt es zahlreiche Blas-, Streich- und Schlaginstrumente. Mongolische Lieder handeln häufig von Helden früherer Zeiten, oder es werden einfache Lieder von Nomaden aufgeführt. Der mongolische Gesang hat zwei Besonderheiten zu bieten: erstens den Obertongesang, der durch eine spezielle Atemtechnik den Eindruck vermittelt, als hätte der Sänger zwei Stimmen. Beim Vortragen eines langen Liedes (Urtyn duu) werden die einzelnen Silben sehr lang gezogen, wodurch der Gesang sehr spirituell und getragen wirkt.

 

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 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 16:22:16 

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