G u i d o s  R e i s e b e r i c h t e

Irland 2014
Teil 5
Galway und Mayo

Guidos Reiseberichte
 

der Süden

Ring of Beara + Ring of Kerry Dingle Peninsula

die Burren + das Cliff of Moher

Galway und Mayo

Dublin

10. Tag: Dank der Universität hat Galway den Ruf einer typischen Studentenstadt und gilt daher als jugendlichste Stadt Irlands. Da verwundert es nicht, dass Galways Nachtleben ein Hauptanziehungspunkt ist. Es gibt Pubs und Clubs in allen denkbaren Varianten. Besonders bekannt sind die so genannten Superpubs, die sich über mehrere Stockwerke erstrecken mit verschiedenen Räumen voller Studenten und Touristen. In den letzten 20 Jahren hat sie durch ein starkes Bevölkerungswachstum auch an wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung gewonnen. So finden in Galway etwa jedes Jahr verschiedenste Festivals statt. Im Herzen von Galway befindet sich der Eyre Square, ein Straßenquadrat, das eine zentral gelegene Grünanlage umrahmt. Diese trägt heute den Namen John F. Kennedy Park in Erinnerung an den ermordeten amerikanischen Präsidenten, der hier 1963 eine Rede hielt und zum Ehrenbürger von Galway ernannt wurde. Möchte man sich einfach nur das bunte Treiben anschauen, empfiehlt es sich, eine Rast auf dem neu gestalteten Stadtplatz Eyre Square einzulegen. Zum shoppen eignet sich die direkt vom Eyre Square abgehende Shop Street, die ebenfalls erst vor einigen Jahren neu gestaltet wurde.

 

11. Tag: Von Galway Bay bis Downpatrick Head verkörpert wohl kaum eine Landschaft das wilde ursprüngliche Irland. Hier wo Moorlandschaft einen Grossteil der Landschaft bedeckt und alte Traditionen noch lebendig sind. Auf der gut gut zu fahrend Küstenstrasse fahren wir von Galway nach Clifden. 15 km vor Cliften befindet sich  Roundstone ein kleines Schmuckstück von einem Dorf, das bekannt ist für seine Sicht über die Bucht zu den " Twelve Bens" ist.

 

Ein besondere Sehenswürdigkeit was die Küstenlandschaften betrifft, liegt im Westen von Clifden. Hier findet man die atemberaubende Sky Road . Eine 11 Kilometer lange Rundstrecke, die vom Marktplatz im Ortskern von Clifden beginnt. Etwas später erreicht man den Parkplatz der Ruine des Clifden Castle. Nach einem Kilometer Fussmarsch erreichen wir die Ruine. Doch selbst von der Sky Road aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Schloss, das umgeben ist von sanften grünen Hügeln und der Clifden Bucht.

 

12. Tag: Fast 3000 Hektar Land unberührter Natur kennzeichnen den Connemara Nationalpark mit seinen kahlen Hochebenen, grünen Tälern, rauen Berghängen, mit Wollgras überzogenen Mooren und dunklen Bergseen, an denen die typischen Connemara-Ponys friedlich grasen. Die höchsten Berge sind die Gebirgszüge der Maumturk Mountains mit einer Höhe von 700 Metern sowie die 728 Meter hohen Twelve Bens, die manchmal auch Twelve Pins genannt werden. Durchzogen wird der Park von zahlreichen Wanderwegen, deren längster bis hinauf auf zum Gipfel des Diamond Hill führt, den wir heute bestiegen haben. In der wunderbaren Landschaft die von Flüssen, Seen, Bergen, Mooren, Sümpfen und anderen Lebensräumen geprägt ist, haben sich über viele Jahrtausende immer mehr Pflanzen und Tiere ein Zuhause geschaffen. Neben einheimischen Wildtieren gibt es hier unzählige Vogelarten, die zum Teil aus anderen Ländern zum Überwintern in den Nationalpark kommen. So kann man hier z. B. die seltene Rotdrossel oder die Wacholderdrossel sehen. Auch die Pflanzenwelt ist einzigartig. Mit Pfeffergras, dem Rosenwurz oder dem Berg-Sauerampfer findet man hier auch Exemplare, die normalerweise ganz woanders wachsen.

 

Malerisch am Fuße eines waldigen Berghangs direkt am Ufer des Lough Poolacappul gelegen, gehört Kylemore Abbey nicht von ungefähr zu den meist fotografierten Gebäuden der Grünen Insel. Rund um das Märchenschloss wurden exotische Pflanzen wie beispielsweise Douglas-Fichten, Sequoiem, Taxidien und Kamelien angepflanzt. Ein Abstecher zu den etwa 1,6 Kilometer vom Schloss entfernt liegenden Gärten von Kylemore ist sehr zu empfehlen.

 

Keine Reise ins wilde Connemara wäre komplett ohne einen Besuch des einzigartigen Killary Fjords. Der 15 km Zufluss zum Meer ist bis zu 45 m tief und wird am Nordende vom Mount Mweelrea (819 m) überragt. Der Killary Harbour bildet die natürliche Grenze zwischen den Countrys Galway und Mayo. Eine kleine Traumstrecke ist R335, die am Kopf des Fjords links Richtung Louisburgh abzeigt und über den Doo Lough Pass führt.

 

Westport wurde um 1780 auf Veranlassung des Landlords von einem englischen Architekten entworfen. Das Westport House ist das grösste Herrenhaus in der Provinz und es ist heute die Hauptattraktion der Region. Aus wirtschaftlichen Gründen musste die heutige Landadel Familie das Haus und der Garten für die Öffentlichkeit öffnen. Zur Anlage gehört auch ein Vergnügungspark und ein Campingplatz.

 

13. Tag: Heute Fahren wir Richtung Dublin. Unterwegs besuchen wir Clonmacnoise, die berühmteste Klosterruine Irlands. Sie  ist landschaftlich besonders reizvoll am Ufer des Shannon gelegen. Die Klostergründung führt in die Mitte des 6. Jahrhunderts zurück. Der heilige Ciaran gründete die Abtei an der Kreuzung bedeutender Handelsstrassen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Clonmacnoise nicht nur zu einem Vorbild für Frömmigkeit, sondern auch für Gelehrsamkeit und Handwerkskunst. Es entstanden zahlreiche weitere Kirchen und Kapellen, welche letztlich die eindrucksvolle Gesamtanlage eines der bedeutendsten Attraktionen Irlands ausmachen. Im 12. Jahrhundert erlangte das Kloster seine größte Ausdehnung. Von Wikingern und Normannen bereits mehrfach geplündert, wurde die Anlage Mitte des 16. Jahrhunderts von englischen Soldaten endgültig zerstört und ist seither dem Verfall preisgegeben. Erster Anlaufpunkt für die Besucher ist das Besucherzentrum, welches in drei Gebäuden eingerichtet wurde. In einem kleinen Museum können drei für Irland charakteristische Hochkreuze bestaunt werden, darunter das Cross of the Scriptures, welches einen ausserordentlich intakten Erhaltungszustand aufweist.

Wir übernachten 2 Nächte in Rush, 20 km ausserhalb von Dublin, von wo aus wir jeweils mit dem Zug nach Dublin fahren. Auch ist Rush nicht weit vom Flughafen entfernt.

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 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 16:18:28

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