G u i d o s  R e i s e b e r i c h t e

Irland 2014
Teil 1
der Süden

Guidos Reiseberichte
 

der Süden

Ring of Beara + Ring of Kerry Dingle Peninsula

die Burren + das Cliff of Moher

Galway und Mayo

Dublin

An einem Samstagmorgen ende Juni 14 flogen wir mit der Swiss nach Dublin. Dort beziehen wir als erste unsern Mietwagen. Gebucht haben wir diesen über Economy Car Rentals bei Enterprise. Der Service von Enterprise und das Auto waren sehr gut. Ich habe mein eigenes Navi mitgenommen und die wichtigsten Ziel schon zu Hause eingegeben. Per Google Maps habe ich mir die Distanzen und die benötigte Fahrzeit der einzelnen Etappen errechnen lassen. Die Hotels und B&B habe ich bei booking.com gebucht.
Tag 1: Unser erste Tagesetappe führt uns nach Wexford. Zuerst wollen wie aber noch die Wicklow Mountains besuchen. Diese Berge im County Wicklow sind die einzige Region im erschlossenen Osten Irlands, die noch einen Rest an Einsamkeit und Wildnis bietet. Moorlandschaften, schroffe Hügelketten, idyllische Täler und ausgedehnte Wälder führen in eine Welt voll Zauber und Geschichte. Über Die Ringautobahn umfahren wir Dublin und auf der " Old Military Road " bis nach Glendalough. Diese Strasse wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts vom britischen Militärs gebaut, um nach der Rebellion von 1798 Zugang zu den Verstecken irischen Rebellen zu erhalten. Diese Route ist heute eine der beliebtesten und schönsten Autostrecken durch diese  wunderbare Landschaft.
In Glendalough gibt eis einige Pubs. Dort stärken wir uns mit einem Cottages Pie und einem Irish Coffee. Ein würdiger Beginn unserer Irland Rundreise, wie wir beide finden.
Glendalough- das Tal der zwei Seen. Mitten in den Wicklow Mountains, ca. 50 Km südlich von Dublin liegt die alte irische Klosterruine und der alte Friedhof. Die Klostersiedlung in Glendalough ist die berühmteste und die wohl Schönste in ganz Irland. Zurückgezogen lebte der heilige Kevin im 6. Jahrhundert in diesem Tal - mitten in der Natur. Aus seiner Eremitage wurde schnell ein Zentrum des Christentums: im 12 Jahrhundert lebten mehr als 3000 Menschen im Tal von Glendalough. Überragend und am berühmtesten für den Ort ist der Rundturm. Eine kleine feine Kapelle aus dem 11. Jahrhundert wurde Kevin's Kitchen genannt, wegen des an einen Kamin erinnernden Turms. Um die Klosteranlage von Glendalough führen mehrere Wanderwege an die Seen und durch die Berge.

Wexford liegt am südlichen Rand einer kleinen Bucht, an der Mündung des Flusses Slaney. Die Stadt wurde ca. 800 n. Chr. von den Wikingern gegründet. Die Stadt Wexford ist eng an den Uferstrassen ausgerichtet, die von Nordwesten nach Südosten verlaufen. Die Hauptstraße von Wexford verläuft fast parallel zum Fluss auf knapp 1,5 km Länge vom Redmond Square zur Barrack Street. Nahezu alle Geschäfte der Stadt befinden sich an dieser Strasse.
Ende Oktober und Anfang November lohnt sich der Besuch für Opernfans in Wexford ganz besonders. Die Aufführungen konzentrieren sich auf das Areal rund um den Kai am Ufer des Slaney. 18 Tage dauert das Spektakel, bei dem auch selten aufgeführte Opern zu sehen sind. Das Opernfestival ist mittlerweile eine Institution geworden. Seit mehr als 40 Jahren wird es jährlich wiederholt und hat sich im Laufe der Jahre einen hervorragenden Ruf erarbeitet.
Tag 2: Unser heutige Tagesetappe führt und über Enniscorthy und den Ring of Hook nach Waterford. Enniscourthy ist ein Städtchen in einer hügeligen Umgebung am Fluss gelegen. Farbenfrohe Häuser und enge Gassen zeichnen dieses hübsche Städtchen aus.
Die schmale Halbinsel Hook ist eine kleine Welt für sich. Ein Ausflugsziel voller historischer Monumente, hübscher Fischerdörfer und einen malerischen Leuchtturm. Der Ring of Hook ist gut ausgeschildert. Der Leuchtturm ist der älteste der Welt. Er wurde von den Normannen im 13. Jahrhundert errichtet und er ist seither im Betrieb. 115 Stufen führen auf seine Spitze von wo aus man die ganze Halbinsel überblicken kann. Nach Waterford gelangen wir mit der Fähre über die  trichterförmige Mündung des Suir.
In den vergangen Jahren hat sich die Stadt Waterford wieder auf Ihre Schönheiten besonnen. Es wurde restauriert, man hat die Strassen zu freundlichen Fussgängerzonen umgebaut und das Stadtbild mit Strassenkunst verschönert.

Tag 3: Der heutige Tag für uns über den Vee Pass zum Lismore Castel und weiter nach Cork.
Vee bezieht sich auf eine V-förmige Wende auf dem Weg zu einer Lücke in den Knockmealdown Bergen. Der Vee Pass ist vor allem wegen des atemberaubenden Panoramablick berühmt. Die Fahrt steigt auf etwa 610  über dem Meeresspiegel an. Der Ausblick eröffnet einen herrlichen Blick auf einen Teil des goldenen Tals zwischen der Knockmealdown und Galtee Mountain Ranges.

Der Ausflug nach Lismore ins Landesinnere führt in die Welt des englischen Adels. Dominiert wird der idyllische gelegene Ort vom von Lismore Castle, das im 12. Jahrhundert gebaut, aber im 19. Jahrhundert luxuriös umgebaut  und ausgebaut wurde. Es entspricht durchaus den Vorstellungen eines Märchenschloss und es ist der Sitz des englischen Duke of Devonshire, in dem dieser auch heute gelegentlich standesgemäss residiert oder illustre Gäste empfängt. Ist der Herzog jedoch nicht anwesend, können sehr betuchte Gäste als Gruppe bis zu 27 Personen das Schloss als Ferienhaus samt Dienstbooten mieten. Für einfache Menschen wie wir es sind, steht lediglich Park und Garten offen, was allerdings ein grosses Highlight ist.
Die Innenstadt von Cork ist relativ klein und überschaubar und liegt auf einer Insel im River Lee. Mittelpunkt der Stadt ist die Grand Parade. Das Herzstück der Stadt ist jedoch die St. Patrick's Street die vor einigen Jahren Fussgänger freundlich gestaltet wurde.

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 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 16:18:50 

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