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Indien
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Indien 2007
Von Kerala nach Kalkutta
 Zentralindien 2004

Mensch und Umwelt

Indien 2008
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Indien 2009
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Indien 2010
Gu
jarat, Varanasi 
Kalkutta mit Umgebung

 

I n d i e n  2010
G u j a r a t, V a r a n a s i und K a l k u t t a
E i n l e i t u n g

E i n l e i t u n g

Delhi
Gujarat
 
Infos zur Reise Varanasi/Benares Kalkutta mit Umgebung

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G u j a r a t

Die lange Küste von Gujarat entspricht einem Drittel der gesamten Küstenlänge Indiens und umfasst den Golf von Kutch, sowie den Golf von Cambay. In Gujarat findet man eine Halbinsel, die unter dem Namen Saurashtra bekannt ist. Es handelt sich um eine hügelige Gegend in der verstreut kleinere Berge liegen. Kutch im Nordosten ist felsig und unfruchtbar und beheimatet die berühmte Rann Wüste. Die Halbinsel Gujarat ist Indiens westlichster Bundesstaat und Geburtsort Mahatma Gandhis. Der Bundesstaat ist bekannt für seine kilometerlangen Strände, seine heiligen Tempel und historischen Städte. Daneben hat Gujarat vier Nationalparks und zahlreiche Naturschutzgebiete, die auch der Zufluchtsort der letzten Asiatischen Löwen sind, zu bieten. Trotz der wüsten- und steppenhaften Landschaft gilt Gujarat, wegen seiner Menschen,  als die farbenprächtigste Ecke Indiens. Wilde Esel und Löwen haben im Nordwesten ihr letztes Refugium. Eine bunte Vogelwelt nistet in den Salzsümpfen des Rann of Kutch.
Das Erdbeben von Gujarat im Jahr 2001 richtete verheerende Schäden an. Es erreichte eine Stärke von 7,7 auf der Richter-Skala, tötete nahezu 20.000 Menschen und hinterließ über 600.000 Obdachlose. Insgesamt waren 16 Millionen Personen betroffen. Viele Gebäude wurden beschädigt, ebenso landwirtschaftliche Flächen und Infrastrukturen.
Eine Welle der Gewalt war Ende Februar 2002 von Moslem-Extremisten ausgelöst worden, die einen Zug mit Hindus überfallen hatten. 58 Menschen verbrannten bei lebendigem Leibe. In der Folge sind offiziell 900 Menschen ums Leben gekommen, inoffiziell ist von bis zu 3.000 Toten die Rede.

V i d e o

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 V a r a n a s i / B e n a r e s

Varanasi, die Stadt der Ewigkeit ist eine der berühmtesten Wallfahrtsorte in Indien und außerdem das Ziel vieler Touristen. Seit mehr als 2.000 Jahren ist die Stadt Varanasi am Ufer des heiligen Ganges Zentrum von Lehre und Kultur. Varanasi ist auch unter den Bezeichnungen Kashi und Benares bekannt. Ihr heutiger Name bedeutet nichts anderes als Stadt zwischen zwei Flüssen. Hier im Ganges zu baden und die rituellen Waschungen vorzunehmen, bedeutet für jeden Hindu einen verdienstvollen Schritt auf dem Weg zur Erlösung, hier gar zu sterben bedeutet die sofortige Befreiung vom Kreislauf der Wiedergeburten und der unmittelbare Eintritt in den Himmel (Moksha). Aber an den Ghats (Treppen, Stufen die zum Wasser führen) des Ganges, davon gibt es auf fünf Kilometer ca. 100, geht es deswegen nicht zu wie bei uns in einer Kirche, sondern es wird gebetet, gebadet, gehandelt. Brahmanen (Priester) bieten für die zahlreichen und komplizierten Rituale ihre Dienste an, genauso wie Blumenverkäufer, Bootsvermieter oder Souvenierhändler ihre Ware. Und an den Verbrennungsghats werden die Körper verstorbener Hindus verbrannt. Ein ergreifenderes, dramatischeres Szenario menschlicher Existenz erlebt man sonst wohl kaum auf dieser Welt. Ein Gang durch die Altstadt am Fluss und der Besuch einiger Tempel (Visvanath- und Durga­tempel) werden die unvergesslichen Eindrücke weiter verstärken.
V i d e o


 

K a  l k  u t t a / K o l k a t a  und  U m g e b u n g

Offiziell leben gut 15 Millionen Menschen in Kalkutta, inoffizielle Schätzungen gehen von mehr als 30 Millionen Einwohnern aus. In jedem Fall ist Kalkutta, das seit 2001 offiziell Kolkata heißt, ein Moloch, der immer mehr Menschen anzieht. Für die Menschen der niederen sozialen Klassen beginnt mit jedem Sonnenaufgang ein neuer Kampf ums Überleben für sich und ihre Familie. Sie leben zum größten Teil in einer gesetzesfreien Zone: Nur einer von fünf Arbeitern hat einen vertraglich gesicherten Arbeitsplatz. Die anderen sind Tagelöhner, die mit umgerechnet einem bis drei Euro für einen Zwölf-Stunden-Tag entlohnt werden. Viele, die Kalkutta in den vergangenen Jahren besucht haben, sagen, die Lage habe sich verbessert, denn auf den Straßen sei nicht mehr so viel Armut zu sehen. Andere behaupten, die Regionalverwaltung habe die Slums und Ghettos am Stadtrand ausgebaut und die Armen dorthin vertrieben.
Mehr als 100 km südlich von Kalkutta erstreckt sich das riesige Naturreservat der Sunderbans im Delta des Ganges.

V i d e o 1

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Guidos Reiseberichte

 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 16:15:05 

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