G u i d o s  R e i s e b e r i c h t e

I n d i e n  2 0 0 9
C h h a t t i s g a r h , O r i s s a,  K a l k u t t a
R e i s e b e r i c h t
Teil 1

Indien
Einleitung

 Südindien 2003  Indien 2005
Sikkim + Darjeelin
Indien 2007
Von Kerala nach Kalkutta
 Zentralindien 2004

Mensch und Umwelt

Indien 2008
Rajasthan

Indien 2009
Chhattisgarh + Orissa

Indien 2010
Gu
jarat, Varanasi 
Kalkutta mit Umgebung

Südindien 2011

Einleitung

Anreise + Infos Reisebericht Naxaliten
Teil 1 zum Teil 2 zum Teil 3 zum Teil 4 zum Teil 5


Wir besuchten im Februar 2009  verschieden Adivasi Dörfer und Märkte in den Bundesstaaten Chhattisgarh und Orissa.
Die Adivasi, die sich aus 460 Völkern und Gemeinschaften zusammensetzen, sind Nachfahren der ersten Bewohner Indiens. 85 Millionen Adivasi (indigene Völker) bilden 7,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Sie leben über ganz Indien verstreut und wahren verschiedene Sprachen und Kulturen.

Indien ist kein einfaches Reiseland. Die Kontraste zwischen Grosstadt-Slums und Maharaja-Palästen, Computer-Spezialisten und mittelalterlich lebender Bergbevölkerung, südlicher Üppigkeit, Wüsten und Himalaya-Region sind extrem. Indien und die Menschen dort jedoch lässt wohl Niemanden gleichgültig.

Für unsere diesjährige Reise buchten wir uns einen Gabelflug über London nach Delhi und dann ab Kalkutta zurück. In Delhi hatten wir einen Aufenthalt von mehr als 10 Stunden bis zum Inlandflug nach Raipur, im Bundesstaat Chhattisgarh. Ich hatte uns im Internet ein Tageszimmer in einem Budgethotel in der Nähe des Flughafens gebucht, um dort ein paar Stunden schlafen zu können. Wenn du aus dem Flughafen in Delhi kommst, könntest du annehmen du seiest in der tiefsten Provinz. Wenn du nicht abgeholt wirst, gibt es wahrscheinlich nichts anderes als ein Prepaid Taxi zu nehmen Ich wollte aber mal wieder besonders Klever sein und besorgte mir in selber eine Transport. Ausser ein bisschen Abenteuer und Zeitverlust hat es mir jedoch gar nichts gebracht. Die üblichen Spiele begannen, wie im gebuchten Hotel  gäbe es keine freien Zimmer. Natürlich bestand ich darauf dorthin gebracht zu werden. Das Hotel hat dann tatsächlich kein freies Zimmer, den Check In Zeit sei um 12.00 Uhr. Für ein Tageszimmer, fragte ich verwundert. Als ich dann etwas bestimmter wurde, hiess es dann, in einer Stunde nach dem Frühstück bekämen wir dann unser Zimmer, und Tatsächlich bekamen wir unser Zimmer dann sogar noch etwas früher und vor einem Indischen Ehepaar das schon vorher da war.
Wir hatten unsere knapp 10-tägige Tour im Internet bei einer Indischen Reiseagentur gebucht, und die Reiseunterlagen wurde uns dann ins Hotel gebracht, wo wir dann die Restzahlung zu leisten hatten.
Früh am Nachmittag bestellten wir uns dann im Hotel ein Taxi, das Hotel verdiente selbstverständlich  mit, und es ist natürlich auch kein offizielles Taxi. Der Fahrer bringt uns dann zum Domestik Airport. Dort gibt es zwei Terminals 1A + 1B. Rund um die Terminals ist eine riesige Baustelle. Der Fahrer bringt und zielgerichtet zum falschen Terminal, aber zeigt uns voller Stolz auf eine Werbetafel mit unserer Fluggesellschaft, der King Fisher Airlines. Kaum ist der Fahrer fort, werden wir auf unseren Fehler aufmerksam gemacht. Uns wird aber sofort geholfen, und wir werden zum Bus geführt der zum anderen Terminal fährt. Don’t worry,  that’s India.
Der Flug mit der sehr günstigen King Fisher Airlines war komfortabel. Der Flughafen von Raipur befindet sich im Niemandsland und es gibt nur eine Piste, und die muss sehr kurz sein, jedenfalls habe ich noch nie eine Landung erlebt, bei der so abrupt und hart gebremst werden musste. Gott sei dank  war keine Regenzeit!
In Raipur, der Hauptstadt Chhattisgars, wurden wir von unserem Guide und unserem Fahrer abgeholt. Diese waren aus Bubaneswar, der Hauptstadt Orissas angereist, und sie werden uns die nächsten zehn Tage begleiten bis nach Visakhpatnam, in Andhra Pradesh. Wir bezahlen für alle Leistungen, wie Guide, Fahrer, Unterkunft und das Essen 58 Euro/Tag + Person. Hier in unmittelbarer Nähe unseres Hotels Celebration beschaffe ich die nötigen Ruphies für die ganze Tour an einem Automaten. Der Kurs ist um ein vielfaches besser als bei den Wechselstuben beim Airport in Delhi.

Heute fahren weiter nach Kanker. Wir fühlen uns sofort wieder wohl  im ländlichen Indien. Natürlich wollen wir so schnell als möglich wieder unseren geliebten Masala Chai geniessen zusammen mit eine vegetarischen Snack. Himmlisch gut schmeckt das Ganze.
Chhattisgarh gehörte bis November 2000 zu Madhya Pradesh. Mit der Selbständigkeit Chhattisgarhs erfüllte sich die lang gehegte Forderung der Stämme nach Unabhängigkeit.Über 80% von Chhattisgarhs Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Die bewirtschaftete Fläche hat einen Anteil von 43% an der Gesamtfläche des Bundesstaates. Es werden überwiegend Reis, Weizen, Mais, Erdnüsse, Hülsenfrüchte und Ölsamen angebaut.

Wir besuchen unterwegs  die Stadt Rajim, die Treffpnkt dreier Flüsse ist. Hier treffen die Wässer des mächtigen Mahanadi, des Pairi und des Sondhul aufeinander, Rajim wurde zum Pilgerort. Sie ist für ihre feinen Tempel und vor allem für den Gott Vishnu geweihten Rajivlochan Tempel bekannt. Auf den zwölf Säulen des Tempels befinden sich Figuren von Hindugöttern in Form mystischer Skulpturen. Andere wichtige Tempel sind der Vamana, der Narasimha und der Jgannath, alle den Inkarnationen Vishnus gewidmet. Hier werden die Gottheiten von den Pilgern gehegt, gepflegt und gefüttert.

Weiter auf dem Weg besuchen wir die Champarana Monastree. Hier findet gerade ein grosses Fest statt. Unten im ausgetrockneten Flussbett ist ein grosser Festgrund aufgebaut. Was wir hier an verkrüppelten Menschen sehen, ist kaum verstellbar. Sie liegen am Wegesrand und haben eine Decke ausgebreitet. Die Pilger machen ihre Runde und werfen jedem einzelnen von Ihnen und den vielen andern Bettlern  Reiskörner auf die Decke. Auch Sadhus sind hierher gepilgert. Ein Sadhu, der das weltliche Leben völlig aufgegeben hat und asketisch lebt, ist ein Sannyasin, ein „Entsagender“. Manche umherwandernde, besonders asketischen Sadhus, die Sannyasins, begnügen sich auch mit irgendeinem Platz in der Nähe eines Tempels; andere leben in Höhlen oder sind völlig heimatlos auf ständiger Wanderschaft.

Am schönsten finde ich, an irgendeinem kleinen Ort anzuhalten, und sich unter die Einheimischen zu mischen. Was gibt es schöneres als die untergehende Sonne bei einem Chai und einem vegetarischen Snack in mitten von liebenswerten Menschen zu geniessen und zu beobachten wie die Frauen ihr Einkäufe betätigen oder wie Männer in harter Arbeit ein Truck beladen.

Wir übernachteten im einem einfachen Hotel, dem " Lake View ", in Kanker einem kleinen Städtchen.
Teil 1 zum Teil 2 zum Teil 3 zum Teil 4 zum Teil 5

http://www.india-culturaltours.com/tribal-orissa/

Einleitung

Anreise + Infos Reisebericht Naxalite

Indien
Einleitung

 Südindien 2003  Indien 2005
Sikkim + Darjeelin
Indien 2007
Von Kerala nach Kalkutta
 Zentralindien 2004

Mensch und Umwelt

Indien 2008
Rajasthan

Indien 2009
Chhattisgarh + Orissa

Indien 2010
Gu
jarat, Varanasi 
Kalkutta mit Umgebung

Südindien 2011


Guidos Reiseberichte

 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 16:08:12 

 Webmaster Guido Moscatelli - Wetzikon Schweiz - gmzhch@gmail.com