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Suedwest England 2017
Teil 4 Cornwall Teil 2

Guidos Reiseberichte
 

Cotswolds Devon Dartmoor ( Devon )
Cornwall Teil 1 Teil 2 Tintagle ( Cornwall ) Exmoor ( Somerset )
Heute fahren wir nach Panzance, wo wir 3 Nächte bleiben werden. Zuerst aber besuchen wir St. Ives. Wir Parken in Carbis Bay und laufen von dort in einer Stunde nach St. Ives und später dann wieder zurück. So haben wir kein stress bei der Parkplatz suche und auch noch etwas für die Gesundheit getan.
Der malerische Urlaubsort St. Ives kann sich mit seinen goldenen Sandstränden, die zu den schönsten in England zählen, sehen lassen. Hier kann man sich im Sommer in geschützten Buchten in der Sonne ausruhen und ein erfrischendes Bad im Meer genießen oder auf das Surfbrett steigen und den Wind und die Wellen erobern. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein und die vielen engen Kopfsteinpflastergassen und der alte Hafen laden zum Flanieren ein.
Heute fahren wir nach St. Just und Cap Cornwall, dort gibt es Natur pur, sonst nichts. Kein Rummel, nur Ruhe. Cape Cornwall ist, wie der Name schon sagt, ein Landspitze, die ins Meer hineinragt. Oben auf der Kuppe steht eine riesige Landmarke.
Die Landschaft von Cornwall und West Devon wurde im 18. und frühen 19. Jahrhundert als Folge des schnellen industriellen Wachstums durch den wegweisenden Kupfer- und Zinnbergbau grossflächig verwandelt. Die Rohstoffförderung im Tiefbau erforderte komplexe Maschinen und entsprechende Infrastruktur. Im Umfeld der Minen entstanden Fördertürme, Maschinenhallen und Giessereien. Als Zulieferer siedelten sich Klein- und Handwerksbetriebe an und die Dörfer entwickelten sich zu neuen Städten. Im frühen 19. Jahrhundert konnte die Region zwei Drittel des weltweiten Bedarfs an Kupfer produzieren. Die im Wesentlichen erhalten gebliebenen Strukturen sind ein Zeugnis für den Beitrag, den die Bergbaulandschaft von Cornwall und West Devon für die industrielle Revolution in Großbritannien geleistet hat. Cornwall und West Devon waren im 19. Jahrhundert der Ursprung, von dem aus Erfindungen der Bergbautechnik in die gesamte Welt exportiert und verbreitet wurden.
Wir parkieren das Auto auf dem Parkplatz in Zennor und fahren mit dem offenen Doppeldeckerbus nach St. Ives. Nach dem Mittagessen geht es zu Fuss auf dem  South West Coast Path zurück nach Zennor.
Es ist ein auf und ab auf dem Teilstück des South West Coast Path von St. Ives nach Zennor.  Nicht nur aus diesem Grund lohnt sich eine Pause, um bei dieser Gelegenheit immer wieder einen Blick zurück nach St Ives und der Carbis Bay zu werfen. Die 9 km bis nach Zennor fordern Ausdauer, Trittsicherheit und Kraft in den Beinen.
Heute fahren wir zuerst nach Land's End. Von den Klippen von Land's End aus hat man einen herrlichen Ausblick auf's Meer und die steilen Felsen. Das Vorfeld erinnert leider etwas an Disneyland. Dennoch für einen kurzen Besuch bei gutem Wetter absolut sehenswert. Lands End ist der westlichste Zipfel des Festlandes Englands. Die Halbinsel besteht aus schönen Landschaften, spektakulären Klippen, goldenen Stränden, Moorlandschaften, blumengeschmückten Wegenund Überbleibseln der Zinnbergbauindustrie.
Das Miniack Theater ist Cornwalls weltberühmtes Open-Air-Theater. Die Sommersaison des Theaters läuft von Mai bis September und Präsentieren Dramen, Musicals und Opern. Viele Besucher kommen zum Minack Theater und denken dass es durch die einfallenden Römern erbaut wurde.  Falls Caesars Legionen so weit kamen waren sie bestimmt betört durch die Schönheit des Ortes. "Minack" bedeutet in Cornish "felsiger Ort" und die schwarze Spitze des Felsens unterhalb des Theaters hat schon immer die einheimischen Fischer angezogen. Bis in die 1930er Jahre wuchs Ginster in der Schlucht, nur das Echo der Möwenschreie war zuhören und keine Schauspieler. Seit 1998 gibt es die subtropische Steingärten, ein Muss für Gartenfreunde mit Vorliebe für Exotik. Die Ideen und Pflanzenauswahl des Garten auf den Klippen entwickelte Rowena Cade in den 1930er Jahren. Die Salz-tolerante Fettpflanzen gedeihen trotz Wind, was ein weiterer Farbtupfer während des ganzen Jahres ist. Viele der Pflanzen, die Sie hier in den Gärten sehen, können in dem Geschenke Shop auch erworben werden.
Trengwainton Gardens liegt nur zwei Meilen von Penzance in Cornwall entfernt. Auf seinen 6 ha zeigt der Garten eine der besten Sammlungen an Kamelien und Magnolien im Land und ist auf Ihrer Rundreise durch den Südwesten Englands immer einen Besuch wert. Er  gehören heute zum National Trust. Im Jahr 1814 wurde das Anwesen von Rose Preis dem Sohn eines jamaikanischen Zuckerplantagen Besitzer gekauft. Trengwainton musste dann im Jahre 1833 weiter an die Familie Worthy verkauft werden. Im Jahre 1867 wurde das Anwesen von TS Bolitho, dessen Familie noch in Trengwainton Haus leben, gekauft. Rose Preis pflanzte mehr exotische Bäume und Sträucher als jeder andere auf dem britischen Festland. Die ummauerten Gärten, die angeblich den Abmessungen der Arche Noah entsprechen, basieren auf der Entwicklung im Jahre 1925 von Sir Edward Bolitho und seinem Gärtner Alfred Creek. Die Gärten wurden im Jahre 1931 zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit der "Victoria Medal of Honour" für Gartenbau wurde Sir Edward im Jahr 1961 ausgezeichnet und im selben Jahr spendete er 98 Hektar an den National Trust. Überdachte Gartensitzgruppen befinden sich zwischen exotischen Bäumen und Sträuchern. Ein malerischer Bach fließt durch das Tal und von der Terrasse und dem Gartenhaus bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Mounts Bay und The Lizard. Die Küchengärten präsentieren zeitgenössische Sorten von Obst und Gemüse.
Der Garten und das Haus waren Rosamunde Pilcher Drehort für: Eine Frage der Ehre Sommer am Meer,  "Zu hoch geflogen", Über den Wolken, Land der Sehnsucht, Argentinischer Tango.
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 Letzte Aktualisierung am  31.12.2017 14:08:38 

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