G u i d o s   R e i s e b e r i c h t e

C h i n a   2 0 0 7
Chinas zauberhafte Länder
Yunnan, Guizhou und Guangxi
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China Reisebericht
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Guiyang - die Stadt der Wälder

Guiyang - die Stadt der Wälder Die Stadt Guiyang ist die Haupstadt der Provinz Guizhou, ein verborgenes Paradies genannt ist. Sie befindet sich auf dem Yunnan-Guizhou-Plateau in Südwestchina. Guiyang wird in China als die Stadt der Wälder bezeichnet. In naher Umgebung der Stadt wachsen üppige Wälder. Hier herrscht mildes Klima. Guiyang befindet sich an der Wasserscheide des Jangtse und des Perl-Flusses. Hügel, Becken und Täler prägen die Landschaft. All dies bietet idealste geographische Bedingungen für das Wachsen der Wälder.
In dieser 2 Millionen Stadt gibt es im Zentrum einen schönen Strassenmarkt und viele Geldautomaten. Das abwechslungsreiche Treiben auf Straßen- und Nachtmärkten begeisterte uns.

Die 600 Jahre alte Gemeinde Qingyan

Die 600 Jahre alte Gemeinde Qingyan befindet sich in einer Gebirgsregion. Diese Region ist von Karstlandschaften geprägt. Die Häuser und Straßen sind hauptsächlich aus Steinplatten gebaut. Deshalb wird Qingyan auch als Gemeinde der Steine bezeichnet.
Die Ortschaft Qingyan war früher von einer hohen Stadtmauer umgeben. Ein Teil der Mauer ist bis heute erhalten. Im Süden der Ortschaft befindet sich das Dingguang-Tor, das den Zugang von Süden her ermöglicht. Eine wichtige Handelsstraße führt von diesem Tor aus zu zwei anderen wichtigen Ortschaften in Südwestchina – nämlich nach Guangshun und nach Dingfan. Die Routen zwischen den drei Ortschaften waren früher belebte Handelswege. Vom Dingguang-Tor aus hat man einen schönen Blick auf den südlichen Teil der Gemeinde.
Fast alle Häuser in der Gemeinde sind niedrig. Ihre Dächer sind mit dunklen Ziegelsteinen bedeckt. Die Gassen sind eng und verwinkelt.

Kaili

In Kaili besuchen wir das sehr interessante Museum der ethnische Minderheiten. Kaili hat rund 600000 Einwohner. Es ist ein keine besonders schöne Stadt und ein Paradebeispiel für den rasanten Wandel im Reich der Mitte. Am Abend feiert die Südchina Air noch einen Firmenabend mit einer Musik und Tanzshow,
in unserem Hotel, direkt neben dem Museum. Ein Hotel Manager rief uns an und lud uns zu dieser Musik und Tanzshow. Gerne nahmen wir, im Hintergrund, an dieser feucht fröhlichen Feier teil. Nach der Show gingen wir zurück ins Zimmer, wo wir kurze Zeit wieder ein Anruf dieses Manager erhielten, der uns dann noch einen Besuch einer Dame in unserm Zimmer anbot. Obwohl ich ablehnte, stand kurze Zeit später eine bildhübsche Chinesin vor unserer Zimmertür, die fragte ob Sie reinkommen dürfe. Am Morgen als wir das Hotel verliessen, Stand dann dieser Manger da und fragte uns mit offener Hand, ob alles in Ordnung gewesen sei, vielleicht steht er jetzt noch mit leerer Hand da?

Dong Nationalität

Zuerst Besuchen wir ein Dorf der Dong Nationalität. Die Dörfer der Dong liegen an Berghängen und nahe an Flüssen. Ihre Wohnhäuser sind zwei- oder dreistöckig und aus Holz erbaut. Balustraden sind wichtige Bestandteile dieser Häuser. Im Zentrum eines Dong-Dorfes stehen hohe Trommeltürme. Traditionell betreiben die Dong Landwirtschaft, wobei die Nassreiskultur dominiert. Ein kleinerer Teil der Dong ist in der Forstwirtschaft beschäftigt. Ein Sprichwort der Dong lautet: "Der Reis nährt den Körper, Lieder nähren das Herz".
Ein landschaftlicher Höhepunkt ist die Fahrt über den Pass auf einer Höhe von 1830m.ü.M.der Leigong Berge mit terrassierten Reisfelder und einem Naturschutzgebiet mit vorwiegend wertvollen Spießtannen. Die Landschaft und der Ausblick während der Fahrt auf dem Berg sind atemberaubend aber der Pass ist auch berüchtigt für seinen steilen Hänge, den engen Kurven und rutschigen Straßen

Ein Genuss für alle Sinne

Unterwegs haben wir Glück. In einem Dorf wird gerade ein Strassen Markt aufgebaut. Zu erst Essen wir, wie immer ausgezeichnet gut, anschliessend bummeln wir durch diesen bunten Markt. Ein Genuss für alle Sinne. Dieser Tag sollte niemals enden.

Ein ganz besonderer Tag

Jetzt besuchen wir ein verschlafenes Dong Dorf, das wohl bald vom aussterben bedroht sein wird. Wie immer braucht es etwas Zeit, bis der eine oder der andere Bewohner aus dem Haus kommt. Zuerst erzählt uns eine 70 jährige Frau ihr Leid. Ihr Ehemann sei fast vollständig erblindet, ihre beiden Kinder lebten Auswärts, und so habe sie kein Geld um sich Schuhe zu kaufen. Nachher sind wir zu einer Familie eingeladen, deren Tochter mit ihrem ein Monate alten Baby zum ersten mal ihr Elternhaus besuchte. Ein ganz besonderer Tag. Die zwanzigjährige Frau hatte ihren Ehemann aus einer anderen Minorität geheiratet, was noch nicht solange möglich ist. So trägt sie ihr traditionellen Kleider nur noch, wenn sie ihre Eltern besucht. Den wunderbaren Tragsack hat ihre 40 jährige Mutter ( Grossmutter ) angefertigt.

Ein-Kind-Politik

Rongjiang ist ein sehr angenehmes Städtchen. Wir geniessen die Abendstunden in diesem lebhaften Ort. Wir haben viel Spass, vor allem mit den Kindern. Hier ist man weit entfernt von der " ein Kind " Politik der Zentren Chinas.
Die Ein-Kind-Politik ist eine Politik zur Kontrolle des Bevölkerungswachstums in der Volksrepublik China, nach der eine Familie nur ein Kind haben darf, wobei es zu dieser Regel zahlreiche Ausnahmen gibt. So dürfen beispielsweise Ehepaare aus Einzelkindern zwei Kinder bekommen, ebenso Paare ethnischer Minderheiten und Paare in ländlichen Gegenden

Dorf Basha

Die ca. 2000 Personen umfassende Miao-Gruppe in Basha ist eine der über 200 Miao-Gruppen in China. Das Dorf Basha liegt hoch am Berg und ist deswegen ziemlich von der Umwelt abgeschnitten. Die Männer im diesem Dorf tragen immer noch die langen Zöpfe wie ihre Vorfahren in der Qing-Dynastie. Wenn sie zur Arbeit gehen, haben sie wie in alten Zeiten fast immer Messer und Jagdgewehr dabei. Bekannt sind sie auch für ihre Silber- und Brokatarbeiten sowie die traditionellen Stelzenhäuser.
Als wir in das 725 m hoch gelegene Basha Dorf Miao hineinfahren, erfahren wir, dass heute ein besonderer Tag sei. Für ein paar wichtige chinesische Gäste werde in kürze eine traditionelle Darbietung stattfinden. Zuerst trafen wir auf ein paar Schulkinder, die in ihren traditionellen Kleidern von der Schule kamen. Kurze Zeit später treffen wir jedoch überall auf Frauen und Männer die sich an bestimmtem Plätzen bereit machen, um die Gäste in Empfang zu nehmen, und sie dann zu Festplatz zu führen. Dort wurden verschiedene Alltagszenen spielerisch aufgeführt

Die Dong, auch Meer der Lieder‘ genannt

Die Dong, auch ‚ Meer der Lieder‘ genannt, sind bekannt für ihre ungewöhnliche Architektur, prächtige Kleider und aussergewöhnlichen musikalische Tradition. Am bekanntesten ist der "Große Gesang", bei dem es mehrere Stimmlagen, aber keinen Dirigenten und keine Musikbegleitung gibt. Die Sänger werden mit größter Sorgfalt ausgewählt und von klein auf ausgebildet. Die Dong-Nationalität hat eine eigene Oper entwickelt, die natürlich Dong-Oper heisst und aus der volkstümlichen Unterhaltung stammt, die reich an Scherzgedichten und Bänkelliedern ist. Das Dorf Zhaoxing beherbergt die grösste Dong-Gemeinde Chinas. Das Ortsbild wird geprägt von sechs Trommeltürmen, jeder von einem anderen lokalen Clan errichtet. Die Dong haben in der Architektur hervorragende Leistungen vollbracht. Ihre Stickereien, Flechtwaren, Malereien, Schnitzereien und Silberartikel sind ebenfalls einzigartig. Die Dong haben eine eigene Sprache, aber keine eigene Schrift

Das Dorf Zhaoxing

Das Dorf Zhaoxing beherbergt die grösste Dong-Gemeinde Chinas. Das Ortsbild wird geprägt von fünf Glockentürmen, jeder von einem anderen lokalen Clan errichtet. Das stattliche Dong-Dorf liegt im engen Flusstal eingebettet und weist viele alte und typische Bausubstanz sowie kleine Fischteiche auf. Beim Besichtigen beeindruckten uns die 5 hölzernen, bis 15 Stockwerke hohen Trommeltürme sowie die mit Pavillons versehenen kleinen Wind- und Regenbrücken, welche für Zusammenkünfte und Feste bestimmt sind. Wir nächtigen recht originell inmitten des Ortes im ganz aus Holz erbauten mehrstöckigen Gästehaus.

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 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 15:49:06 

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