G u i d o s   R e i s e b e r i c h t e

C h i n a   2 0 0 7
Chinas zauberhafte Länder
Yunnan, Guizhou und Guangxi
Reisebericht  Teil  1
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China Reisebericht
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Teil 4

Reisen in Yunnan und Guizhou erfordert etwas Pioniergeist. Entschädigt wird man durch unvergessliche Eindrücke. Hier ist der Tumult von Beijing und Shanghai weit weg. In der erst seit kurzem für Touristen zugänglichen Provinz Guizhou scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Gut erhaltene alte Dörfer, duftende Märkte und Menschen in farbenrohen Trachten mit schwerem Silberschmuck geben der Region ein unverwechselbares Gepräge,
Die an der Südküste Chinas gelegene Guanxi Provinz hat eine Vielfalt an Natur, Kultur und Abenteuer zu bieten. Sie wird als eine von Chinas schönsten und imposantesten Provinzen angesehen. Die erstaunliche Landschaft von Guilin ist berühmt für ihre den Li Fluß umgebende Karsten Topographie, und wird als die “Feinste unter dem Himmel” bezeichnet.
     

Kunming ist die Hauptstadt der Provinz Yunnan

Kunming ist die Hauptstadt der Provinz Yunnan und liegt in deren Mitte auf einem Plateau nördlich des Dianchi Sees von drei Seiten umgeben von Bergen. Der Name "Stadt des Ewigen Frühlings" stammt daher, dass durch das milde Klima hier zu jeder Jahreszeit Blumen blühen: 15.000 Quadratkilometer innerstädtische Flächen sind mit 400 Sorten Blumen bepflanzt.
Wir werden um 14.00 am Flughafen von unserem Guide abgeholt und zum Hotel gebracht. ( Aktuelle Hotelangebote in Kunming findet man schnell im Internet." auf http://www.trivago.de/kunming-50757/hotel ) Anschliessend spazieren wir durch den verblieben Teil der Altstadt, besuchen dort unter anderem eine traditionelle chinesische Apotheke und ein Minderheiten Museum. Das Abendessen nehmen wir in einem traditionellen Restaurant mit Show Programm ein. Zum Abschluss besuchen wir noch eine tolle Musik- und Tanzshow im Kunming Theater.

Garten-Stadt des ewigen Frühlings

In Kunming, der Garten-Stadt des ewigen Frühlings, wird abgerissen und gebaut wie verrückt. Wir müssen unser exotisches Bild von China schon zum ersten mal revidieren. Es scheint das die meisten Menschen Kunmings von " neuen China " profitieren könnten. Was mit den Menschen passiert, die aus ihren alten Wohnungen ausziehen müssen und sich keine Neubauwohnung leisten können? wir können es nur erahnen.

Fahrt zum Steinwald

Heute fahren wir zum Steinwald in Shilin. Unterwegs besuchen wir ein Dorf. Dort werden wir zu einer Familie in die Wohnung eingeladen. Anschliessend besuchen wir eine lokale Seiden Strickerei/Weberei.
Das Mittagessen nehmen wir in einem lokalen Restaurant ein. Hier werden die Enten auf eine ganz spezielle Weise zubereitet. Am Nachmittag spazieren wir durch den imposanten Steinwald. Anschliessend testen wir noch verschiedene lokale Teesorten. Wir übernachten im Hotel Steinwald.

Der legendären Steinwald

Shi-Lin, Steinwald, haben die Menschen dieses Natur-Phänomen genannt. So wie die Berge Guilins so ist auch der Steinwald aus den Kalkablagerungen des Meeresboden entstanden. Doch hat die Natur dieser Landschaft ein ganz anderes Aussehen verliehen. Dicht wie ein Wald, wuchtig wie alte Bäume, wachsen mächtige Felsgebilde gut 30 Meter aus der Landschaft heraus. Der legendären Steinwald ist die Heimat der ‚Sani-Minorität‘. Die schmale, bizarr geformten Felsnadeln zählen zu den bemerkenswertesten Naturphänomenen Chinas. Die Landschaft ist übersät von spitzen Felsnadeln, zwischen denen sich kleine Pfade hindurchschlängeln. Es wäre ja nicht China, wenn nicht alle markanten Spitzen ihren poetischen Namen hätten. Der Steinwald ist die Heimat der „Sani“, welche mit dem Yi-Stamm verwandt sind. Die Sani geniessen grosses Ansehen für ihren Fleiss, Weisheit, Stickereien, melodiösen Gesänge und anmutigen Tänze. Am schönsten präsentiert sich diese mystische Landschaft am späteren Nachmittag, wenn alle grossen Touristenbusse den Ort verlassen haben

Provinz Guizhou

Wir fahren wir nach in die Provinz Guizhou, nach Xingyi. Der Weg führt uns durch eine traumhaft schöne Landschaft via Shizhong in die Kleinstadt Xingyi. Guizhou gehört zu den am dünnsten besiedelten Provinzen des Landes. Im Hotel in Xingyi wechselt der Fahrer und der Guide. Anschliessend Besuch der Peaks von Weng Feng Li, " Wald der 10'000 Gipfel ". Dort machen wir anschliessend einen Spaziergang.
Hier stellt sich schon bald heraus, dass wir mit unseren weiblichen Guide nicht das grosse Los gezogen haben. Sie ist eine sehr ängstliche, unflexible Person, die zwar gut englisch spricht, aber nur Ihre auswendig gelernte Sprüche aufsagt. Immer wieder versuche ich aufs neue, ihr unsere Vorstellung klarzumachen. Doch alle Bemühungen fruchten nichts, so dass ich jeweils am Vorabend die Unterlagen die ich mir im voraus beim chinesische Tourismus Büro in Deutschland und an Ferienmessen besorgt habe, noch genauer studiere. So gelingt es uns einigermassen unsere Vorstellungen durchzusetzen, und immer wieder Stopps und Spaziergänge ausserhalb des festgelegten Programms durchzuführen, und uns auch Landschaften und Dörfer abseits der Touristenpfade anzusehen

Traumhaft schöne Landschaft

Am Morgen besuchen wir die Maling Schlucht. Am Nachmittag fahren wir in ein Dorf in dem noch auf klassische weise Papier hergestellt wir. Die Weiterfahrt nach Zhengfeng führt durch eine traumhaft schöne Landschaft. Wir machen einen weitern Spaziergang und kommen so wieder in Kontakt mit der Landbevölkerung. Ich habe unserer Reiseleitung gesagt wenn Sie nicht mitkommen wolle, dann würden wir auch ohne sie gehen. Wir spazierten auch auf Feldwegen, obwohl ihr dies gar nicht passte.

Traditionelle Reispapier Herstellung

Das allgemein als Reispapier bezeichnete Material beschreibt eine Gruppe von verschiedenen Papierarten, die aus unterschiedlichen Pflanzenfasern gewonnen werden. Die Fasern werden dabei aus Reisstroh oder Reismehl, aus Pflanzenteilen von Reispapierbaum-Arten , Bambus, Hanf oder aus der Rinde von Maulbeerbäumen gewonnen.
Bahnbrechend im Sinne der heutigen Papierherstellung war China. Der Chinese Ts `ai Lun entwickelte 105 n. Chr. zum ersten Mal Papier, wie wir es heute kennen. Damals wurde der Papierstoff aus Seidenabfällen hergestellt, die wiederum mit anderen Materialien vermischt wurden. Im 2. Jahrhundert existierten in China bereits Papiertaschentücher und im 6.Jahrhundert sogar Toilettenpapier. Im 5. Jahrhundert nach Christus entwickelte die Kultur der Maya ebenfalls einen papierähnlichen Stoff aus verpressten Baststrängen, der sich zum Beschreiben eignete. Was Europa betrifft, so waren die Spanier die Pioniere der Papierherstellung

Tiefste Provinz

Zhenfeng ist ein kleines interessantes Städtchen Das einzige Hotel hier ist sauber und nett. Wir erkundeten die Stadt vor und nach dem Abendessen. Hier ist wirklich tiefste Provinz die nur von wenigen westlichen Touristen besucht wird. Im Restaurant in dem wir unser Essen einnehmen flattern Hühner herum, bis wir baten Sie zu entfernet.

Huangguoshu Wasserfall

Wir fahren zum Huangguoshu Wasserfall. Dieser hat eine Höhe von 74 Metern und eine Breite von 101 Metern und ist der grösste Chinas. Er befindet sich 45 Kilometer südwestlich der Stadt Anshun. Dem Wasserfall zu Füßen liegt ein Städtchen, das zwar viel kleiner und jünger als der Donnerer ist, ihm aber seinen Namen gegeben hat: Huangguoshu heißt es, „Dorf der gelben Früchte", weil es hier in seiner lieblichen Umgebung so viele Mandarinen gibt. Hinter dem Wasservorhang des Falls befindet sich ein Höhlensystem, durch das man von einer Seite des Wasserfalls zur anderen gelangt. Die „Wasservorhanghöhle" ist mehr als zwanzig Meter tief und weist drei schöne Aussichtspunkte auf.
Hier leben die Menschen der Buyi- und Miao-Nationalitäten, die für die vorwiegend chinesischen Touristen Folklore Vorführungen zum besten geben. In den Urwäldern von Huangguoshu sollen mehr als 100 Tierarten zu finden. Besonders häufig findet man Rhesusaffen im Wald. Unter Berücksichtigung des Arten- und Umweltschutzes, wurden in den vergangenen Jahren neue Reisetouren durch die Wälder entwickelt. Besucher könne auch Dörfer der Yi- und Buyi-Nationalität besichtigen und deren kulturelle Traditionen kennen lernen." Die Urwälder sowie die Karstlandschaft, die typisch für die südwestchinesische Provinz ist, stehen unter strengem Schutz. In Tianxingqiao östlich des großen Wasserfalls Huangguoshu sind uralte Bäume, Felsen kleinere Flüsse und Wasserfälle zu sehen. In dem subtropischen Klima gedeihen Bambus, Zwergbananen, Kakteen und Banyanbäume.

Longgong-Höhlen

Die verzweigte Labyrinth der Ehrfurcht einflößenden Longgong-Höhlen zieht sich durch über zwanzig Berge in der Provinz Guizhou. Die berühmten Höhlen im Landkreis Anshun beginnen bei der Bouyai-Siedlung Longtan. Den Höhepunkt bildet die mit Wasser gefüllte Drachenhöhle. In einem Boot fahren wir in das Inner dieser Höhle.

Kleine Wanderung

Auf dem Weg zur Besichtigung der Laohan Minderheiten, machen wir noch eine Halt. Wir spazieren durch eine schöne Landschaft bis zu einem Dorf. Gerade noch rechtzeitig vor einer langen Autobahnfahrt, verlangte ich einen Stopp. Es hat hat sich sehr gelohnt, den diese kleine Wanderung führte durch ein wunderschöne Landschaft zu einem sehr interessanten kleinen Dorf.

Ausbau der Verkehrsinfrastruktur

Die Chinesen arbeiten mit immenser Geschwindigkeit. Dank schneller Planung und ohne Einspruchsmöglichkeiten der Bevölkerung stellt das Land im Jahr fast 5000 Kilometer neue Autobahn fertig, in drei Jahren so viel, wie in Deutschland überhaupt existieren. Das Netz umfasst mittlerweile  53 000 Kilometer und ist schon jetzt das zweitgrößte der Welt nach den Vereinigten Staaten. Vor zehn Jahren gab es in China gerade einmal 7000 Kilometer.
Ziel des Ausbaus der Verkehrsinfrastruktur ist dabei nicht nur, Engpässe im Osten zu beseitigen. Auch der Westen soll besser erschlossen werden. Aus politischen Gründen, um mehr Regionen und Menschen am wirtschaftlichen Erfolg des Landes teilhaben zu lassen. „Aufbau einer harmonischen Gesellschaft“ nennt das die Regierung. Und aus wirtschaftlichen Gründen. Denn im Osten werden die hohen Grundstückspreise, stark steigende Gehälter und das Fehlen qualifizierter Arbeitskräfte zum Problem und zwingen Teile der Wirtschaft, in den billigeren Westen abzuwandern. Hier beträgt der Lohn nur zehn Prozent des Ostniveaus. Straße und Schiene folgen der Wirtschaft.

AnShun Oper

Im alten Laohan Dorf wird jeweils noch eine kurze Anshun Opera aufgeführt. Die AnShun Oper geht zurück zum Beginn der Ming-Dynastie. Die Schauspielerinnen und Schauspieler tragen Masken und bunte Transparente auf der Rückseite. Lauter Gesang wird begleitet von Gongs und Trommeln. Die Bühne ist meistens ein Dorfplatz.

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 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 15:48:56 Webmaster Guido Moscatelli - Wetzikon Schweiz - gmzhch@gmail.com