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Bangladesch 2012
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Die gewaltigen Ströme Padma, Meghna und Jamuna mit ihren unzähligen Nebenflüssen dominieren die Umwelt, bilden ein gigantisches Verkehrsnetz und vereinigen sich zum größten Delta der Erde, malerische Teeplantagen im Hochland, umgeben von undurchdringlichen Dschungel, einsamste Küsten und der längste Strand der Welt, Dhaka ist die am schnellsten wachsende Metropole Asiens,  bedeutende, Jahrtausende alte archäologische Ausgrabungsstätten, buddhistische Klöster und hinduistische Tempelstädten und  eine einmalige Population an Flora und Fauna warten um entdeckt zu werden.

Bangladesch grenzt im Süden an den Golf von Bengalen, im Südosten an Myanmar und wird sonst von Indien umschlossen. Es nimmt den östlichen Teil der historischen Region Bengalen ein, der 1947 aufgrund der muslimischen Bevölkerungsmehrheit von Indien abgespalten und unter der Bezeichnung Ostpakistan  zum Bestandteil Pakistans wurde. 1971 erlangte Ostpakistan infolge des Bangladesch-Krieges unter dem Namen Volksrepublik Bangladesch seine Unabhängigkeit.
Bezogen auf die Zahl der betroffenen Menschen ist die Küstenregion Bangladeschs die weltweit am stärksten von der globalen Erwärmung betroffene Region. 15 Millionen Bewohner im flachen Schwemmland des Ganges-Deltas sind vom Meeresspiegel-Anstieg betroffen. Wirbelstürme wie der Zyklon Sidr im November 2007 fordern immer mehr Opfer.
Mit 153 Millionen Einwohnern (Stand: 2008) steht Bangladesch in der Liste der Landesbevölkerungen an siebter Stelle und ist mit einer Bevölkerungsdichte von mehr als 1000 Menschen je Quadratkilometer der am dichtesten besiedelte Flächenstaat der Welt. Lediglich 26 Prozent der Einwohner leben in Städten.
Der Großteil der Bevölkerung, rund 90 Prozent, bekennt sich zum Islam, gefolgt vom Hinduismus mit etwa neun Prozent und dem Buddhismus mit weniger als einem Prozent. Der Islam ist Staatsreligion. Dem Christentum gehören etwa 0,3 Prozent der Bevölkerung an.
Das Parlament hat 330 Abgeordnete, von denen 300 direkt gewählt werden, 30 Sitze sind für Frauen reserviert. Parlamentswahlen finden alle fünf Jahre statt. Das allgemeine Wahlrecht gilt ab 18 Jahren.
Regierungschefin des Landes ist seit 6. Januar 2009 Premier Ministerin Sheikh Hasina Wajed, Staatsoberhaupt für zeremonielle Aufgaben und Präsident ist seit 12. Februar 2009 Zillur Rahman. Beide wurden vom Parlament gewählt. (Text Lonesome)

Der größte Teil Bangladesch wird landwirtschaftlich genutzt. Hauptanbauprodukte sind Reis, Jute, Zuckerrohr, Weizen, Tabak, Hülsenfrüchhte und Tee. Ein Sechstel des Landes ist von Wäldern bedeckt. In den Hill Tracts bei Chittagong wächst tropischer Bergwald mit großblättrigen, immergrünen Baumarten. In Teilen des Madhupur Tract wachsen Wälder aus Laub werfenden Bäumen wie Akazien und Banyanbäumen. Im Südwesten der Deltamündung liegen die Sunderbans, mit fast 4.000 qkm eines der größten Mangrovenwaldgebiete der Welt.
Das Klima ist tropisch und wird von drei Jahreszeiten bestimmt. Der milde und regenarme Winter dauert von November bis Februar. Es folgt die Trockenzeit von März bis Mai. Ende Mai beginnt die Regenzeit, wenn der Südwestmonsun bis zum Oktober starke Niederschläge bringt. Während der Regenzeit fallen etwa 80 Prozent der jährlichen Niederschläge, die im Mittel bei etwa 1.250 mm im Westen und 5.000 mm im Nordosten des Landes liegen. ( http://www.suedasien.info )

Die Mehrheit, d.h. circa 98% der Bevölkerung meines Landes wird von Bengalen gebildet, die weitgehend von indo-arischen Völkern abstammen. Zu den Minderheiten gehören die Chakma und Mogh; sie sind mongolischer Herkunft und leben in den Chittagong-Bergen.
Obwohl die Zuwachsrate in den letzten Jahren von 3,3% auf 2.02% zurückgegangen ist, bleibt die Überbevölkerung eines unserer größten Probleme. Etwa 26 Prozent der bengalischen Bevölkerung lebt in Städten. Die Bevölkerung ist relativ gleichmäßig über das Land verteilt, mit Ausnahme der wenig besiedelten Chittagong-Berge und des nahezu unbewohnten Sundarbans. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 64,5 Jahren (2005).
Etwa 48% der Bevölkerung in Bangladesch sind Frauen. Vor 20 bis 30 Jahren waren die meisten Frauen einfach Hausfrau und hatten weniger oder überhaupt keine Bildung. Heute haben die Leute ein Verständnis dafür, wie wichtig eine ausgebildete und selbständige Frau für die Gesellschaft ist. In den letzten 20 Jahren hat jede Regierung versucht, diese Probleme zu lösen.
Die Bengalen sind bescheiden und von Natur aus freundlich. Gäste zu haben und Verwandte, Freunde und Bekannte zu besuchen sind häufige, beliebte soziale Traditionen. Gesellschaftlich gesehen haben wir noch das System der Großfamilie. Da es kein modernes Sozialversicherungssystem gibt, ist die Hilfsbereitschaft und die Unterstützung in der Großfamilie nicht nur gewünscht, sondern für uns notwendig und eine hervorragende gesellschaftliche soziale Lebensform. Das älteste Mitglied der Familie spielt die entscheidende Rolle in der Familie.

Reiseführer Nannu

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 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 15:46:54 

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