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Indonesien
 Bali Java Kurztrip 2012
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Hier berichten wir von unserem Kurztrip in den Norden Balis und in den Osten Javas.
Wir übernachteten 2 Tage im Puri Lumbung Resort in Munduk und 2 Tage im Ijen Rersort in Licin Banyuwangi
 

Markt in Bedudgul

Unterwegs zum Bratansee besuchen wir den farbenfrohen Früchtemarkt von Bedudgul. Hier werden die landwirtschaftlichen Produkte wie Früchte und Gemüse des ebenso feuchten wie fruchtbaren Berglands verkauft, darunter exotische Früchte wie Salak, Rambutan, Sirsak, Durian und Mangosten. Der traditionelle Bedugul Markt ist sehr beliebt bei den Touristen. Er bietet auch viele typische von Hand gearbeitete Andenken zum Verkauf an. Handeln ist hier jedoch ganz besonders angesagt

Pura Ulun Danu

Inmitten grandioser Bergkulisse liegt der Bratan See mit seinem zauberhaften, kleinem Seetempel Pura Ulun Danu, der uns auf Anhieb mit seiner einzigartigen Lage und schlichter Schönheit beeindruckte. Nicht umsonst gehört dieser Tempel zu den meistbesuchten Ausflugszielen Balinesischer Familien.
Der Pura Ulun Danu Bratan ist ein hinduistischer Tempel am Ufer des Bratan-Sees. Unweit von Candi Kuning wurde der Tempel im 17. Jh. am südwestlichen Ende des Kratersees erbaut. Bekannt ist der Tempelkomplex für die Meru, die auf zwei vorgelagerten Inselchen errichtet worden sind. Der größere Teil des Tempelkomplexes befindet sich hingegen am Seeufer. Der Tempel ist den Gottheiten Shiva, Brahma und Vishnu geweiht und somit einer der bedeutendsten Tempel der Insel Bali. Der kleine dreistöckige Meru ist Shiva und der größere 11-stöckige Meru ist Vishnu, dem Welterhalter, in seiner Erscheinungsform als Seegöttin Dewi Danu, gewidmet.
 

Lake Tambingan

Unterwegs nach Munduk bessert sich das Wetter schnell. Oberhalb des Lake Tambingan schalten wir einen Stopp ein. Hier wachsen viele Blüten und Pfanzen, die wir nur als Zimmerpflanzen kennen. Hier gibt es auch riesige Hortensien Felder. Die Blüten dieser Blumen werden auf der ganzen Insel für religiöse Zeremonien verwendet.
 

Das Ökotourismusprojekt Puri Lumpung in Munduk

Das Ökotourismusprojekt Puri Lumpung in Munduk: Das kleine Dorf Munduk liegt an der Panoramastraße zwischen Danau Bratan und Seririt an der Nordküste, kurz hinter Tumblingan. In 700 Metern Höhe, idyllisch inmitten von Kaffee- und Nelkenplantagen und vom herkömmlichen Tourismus unberührt, liegen die ehemaligen Reisspeicher des Nyoman Baghiarta. Der Balinese, der im Salzburger Klessheim eine Ausbildung zum Tourismusfachmann absolvierte, bezog das ganze Dorf Munduk bei der Entwicklung seines Ökotourismusprojektes ein und schaffte es, jungen Leuten in einem Gebiet, das stark von Landflucht betroffen war, neue Arbeitsmöglichkeiten zu eröffnen. Für Touristen aus dem Westen ist das Dorf inmitten einer überwältigenden Vulkanlandschaft schlicht ein Paradies.

Munduk

Das kleine Bergdorf liegt eingebettet in einem in einem in einem riesigen Natur Park aus Kaffe-, Kakao, und Gewürzplantagen, wie vor allem Nelken. Schon die holländischen Kolonialherren suchten hier im kühlen Bergklima Erfrischung. Munduk ist der beste Ausgangspunkt für Wanderungen im Bergland. Die Landschaft in der Umgebung ist atemberaubend und will erkundet werden.
Am ersten Nachmittag begeben wir uns auf den 3-stündigen Subak Trek. Das Resort bietet 10 verschieden Treks mit lokalen Guides an. Wir begeben uns mit Ketut auf diese leichte Tour. Subak ist ein traditionelles Wasser-Verteilungssytem. Es ist ein hinduistisches Konzept und soll der Landflucht entgegen wirken. Es legt die Wasserverteilung fest und ist für dessen Einhaltung Verantwortlich, Wir wandern durch Reisterassen, Gewürzgärten an vielen kleinen Wasserkanälen entlang.

Inter Village Trek

Heute Morgen geht es schon früh los zu einem 5-stündigen Trek mit unserem lokalen Guide Ketuk. Er führt uns durch den Regenwald, die Kaffee und Kakako Plantagen sowie durch unzählige Gewürtzplantagen. Überall hier gibt es kleine Gehöfte aus den es nach getrockneten Nelken riecht. Der Gewürznelken-Baum wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen von über 10 Meter erreichen kann. Die Knospen müssen vor dem Erblühen von Hand gepflückt werden Die stark duftenden und brennend scharf schmeckenden, Blütenknospen dieser ursprünglich auf den Molukken (Gewürzinseln) beheimateten Pflanzenart werden auf dem Boden zum trocknen ausgelegt.

Banyan Tree

Der Weg für uns weiter hinauf zum Gesing Village. Hier steht der grösste und älteste Baum Balis. Der Banyanbaum gehört zur Familie der Maulbeergewächse als Untergattung Urostigma der Gattung der Feigen. Er wächst epiphytisch auf einem Wirtsbaum von oben nach unten. Die Samen der unscheinbaren Früchte werden von Vögeln verbreitet. Wenn seine Luftwurzeln den Boden erreichen, gewinnt er an Kraft und erdrosselt seinen Wirt, deshalb wird er auch „Würgerfeige“ genannt. Vom Hauptstamm ausgehend entwickelt der Baum durch seine Luftwurzeln nach und nach weitere Stämme und kann damit eine Fläche von mehreren hundert Quadratmetern bedecken. Auf dem Rückweg besuchen wie noch die Familie unseres lokalen Guides.

Mit der Fähre nach Java

Heute fuhren nach Gilimanuk und von dort mit der Fähre nach Banyuwangi ( Java ) Die Fähre verlässt Gilimanuk zu jeder vollen und halben Stunde, und die Überfahrt dauert 30 Minuten und kostet ca. 12 US $.
 

Fahrt zum Ijen Resort

Das Ijen Resort in Licin ist nur 17 km von Banyuwangi enfernt, doch die Fahrt dauert bis zu 90 Minuten. Die letzten 3.5 km können nur im Schritttempo befahren werden, da die Strasse in einem sehr schlechtem zustand ist. Doch die fantastische Landschaft lässt sich so noch mehr geniessen.
 

Ijen Resort

Das Ijen Resort liegt auf 643 m Höhe oberhalb von Licin Banyuwangi. Die nächsten kleineren Wohnsiedlung liegt 700 m talwärts entfernt, eine andere auf der gegenüberliegenden Seite 900 m entfernt. Ein prächtiger Regenwald beginnt etwa 1 km oberhalb des Ressorts. Das Ressort ist herrlich, inmitten von Reisterassen gelegenen, bestens ausgestatte Zimmer und Bungalows die keine wünsche offen lassen, Pool und Sonnenterasse, ausgezeichnete Restaurant,

die Bevölkerung profitiert

Trotz regnerischem Wetter begebe ich mich auf eine auf eine Rundwanderung. Da ich die Gegend von unserem Aufenthalt im Jahr 2010 schon etwas kenne, wage ich mich auf eine längere Tour. Es regnet zwar nicht mehr stark, doch es ist sehr rutschig. Da diese Gegend doch sehr abgelegnen ist und an eine grosse Fläche Regenwald grenzt, ist das Leben hier noch sehr ursprünglich. Im Ortsteil der ungefähr 500 m vom Ressort entfernt ist, verpflegen sich die Fahrer und die Guides und ein paar von ihnen, die nicht im Schlafsaal des Resorts übernachten wollen, tun dies auch hier. Da auch alle Angestellten des Ressorts aus der nahen Umgebung stammen, profitiert die Bevölkerung hier zweifellos vom Ressort.
 

Einladung

Weiter gehe ich durch eine Senke auf die andere Talseite. Mit viel Mühe schaffe ich es ohne Sturz. Umso weiter ich mit dem Regenwald nähere so einfacher werden die Hütten. Moderne Musik beschallt die ganze Talseite. Am Rande des Waldes treffe ich dann auf die Hütte, von der aus der modernen Sound ertönt. Der Besitzer fordert mich auf seine Hütte zu besichtigen. Im Wohn- und Schlafraum zeigt er mir voller Stolz seine elektronischen Geräte. Später führ er mich noch in die Küche. Das ganze macht mir schon einen ziemlich unordentlichen Eindruck.
 

Heimat von über 200 Ethnien

Indonesien ist der größte Staat Südostasiens, der größte Inselstaat der Welt und mit fast 245 Millionen Einwohnern das viertgrößte Land der Erde. Indonesien ist Heimat von über 200 Ethnien, von denen alle ihre eigenen Sprachen sprechen und ihre eigenen Kulturen und Traditionen pflegen. Jede Insel hat ihr individuelles Gesicht, geprägt durch Landschaft, Klima und vor allem den Menschen. Die meisten Inseln liegen am so genannten „Feuerring“, einer vulkanischen Gebirgskette die sich in einem Bogen um die Erde spannt.Vor- und Frühgeschichte waren geprägt von Einwanderungswellen vom asiatischen Festland, teils mit erheblichen Umwegen über den Pazifik.
 

niemand hat es gesehen

Zurück ging es zuerst durch den Regenwald und später ein Stück durch Reisfelder. Es war so sehr glitschig, dass ich zwei Mal ausrutschte und dabei beide male verzweifelt um das „ Leben „ meiner Kamera zu kämpfen hatte. Kurz vor dem Ressort entfernte ich den schlimmsten Dreck im Wasserkanal. Ich war froh, dass ich direkt vom Reisfeld über den Balkon zum Zimmer rein gehen konnte. Jetzt konnte ich unsere mega grosse Badewanne geniessen und anschliessend ging es noch in den Pool.
Bei uns war das Abendessen inklusive und so genossen wir das feine Buffet mit Barbecue. Eigentlich müsste ich bei so viel Luxus schon ein klein wenig ein schlechtes Gewissen bekommen, doch was soll’s, es tut uns doch so richtig gut!
 

Ijen Tour

Strahlend schönes Wetter, Juhuuiii!!! So lässt sich doch das Frühstück Buffet um 05.30 Uhr so richtig geniessen. Pünktlich um 06.00 fahren wir mit dem lokalen Guide zusammen und dem Fahrer unserem Allradfahrzeug zum auf 1850 m gelegnen Parkplatz Paltuding, dem Ausgangspunk zur Wanderung zum Ijen Krater. Die 90-minütige Fahrt dorthin führt uns durch eine abwechslungsreiche Landschaft.
 

der Aufstieg

Von hier aus beginnt der 3 km lange und ca. 90-minütige Aufstieg zum Ijen Krater. Der Höhenunterschied beträgt ca. 500 m. Da der Weg nirgends sehr Steil ist meistern wir den Aufstieg ohne Probleme. Immer wieder begegnen uns Träger mit ihren mit bis zu 70 kg schweren Körbe, gefüllt mit Schwefelbrocken. Auf halbem Weg befinden sich Wohnbaracken für die Arbeiter. Hier wird dann, das Gewicht des Innhalt der Körbe gewogen. Es sind insgesamt so um die Arbeiter, die hier diese schwere Arbeit leisten 

Vulkankomplex Ijen

Ijen ist der Name eines Vulkankomplexes dessen Basisdurchmesser 75 km beträgt. Am bekanntesten in diesem riesigen Komplex ist der von kahlen Wänden eingeschlossene Kratersee Kawah Ijen, der von manchen Geologen und Mineralogen als „das größte Säurefass der Erde“ bezeichnet wird. Mit seinem säurehaltigen türkisfarbigen Wasser und seiner heftig dampfenden Solfatare wirkt er sehr eindrucksvoll. Der See Kawah Ijen ist 960 m lang, 600 m breit und bis zu 200 m tief. Seine Oberfläche beträgt 41 Hektar. 

Schwefelmine

Am Südostufer des Sees befindet sich eine der aktivsten Solfataren der Erde, die mit 190 bis 240°C heißen Fumarolen die bedeutendste Schwefelansammlung Indonesiens mit bis zu 8 Meter dicken Schwefelbänken abgelagert hat. Im Jahre 1968 fand die offizielle Eröffnung einer Schwefelmine statt. Schwefeldämpfe werden durch ein ausgeklügeltes System von etwa 10 m langen und 50 cm dicken Rohrleitungen zu tiefer liegenden Entnahmestellen geleitet, wo der Schwefel als 110 bis 120°C heiße zähflüssige orange- bis rotfarbige Masse austritt und erst nach Abkühlung sich in ein leuchtendes Gelb verwandelt. Arbeiter aus der lokalen Bevölkerung brechen mit Eisenstangen den Schwefel ab und befördern die abgebrochenen Stücke in zwei Bambuskörben zuerst über den 200 m höher liegenden Kraterrand und dann noch bis zum Parkplatz Paltuding
 

für 200 Euro im Monat

Die gelben Schwefelbrocken werden zur Herstellung von Bleichmitteln, aber auch zu Streichholzköpfen verarbeitet. Die meisten Männer, die hier im Kawah Krater arbeiten sterben früh, denn der Schwefeloxidrauch verwandelt sich beim einatmen in schweflige Säure, die die Lunge zerfrisst. Die Männer können pro Tag maximal 2 Körbe abbauen und zum Parkplatz Paltuding tragen. Dies ergibt pro Tag ca. 9 Euro verdienst. Da die Männer aber immer wieder ihre Wunden auf der Schulter ausheilen lassen müssen, verdient man hier im Durchschnitt etwa 200 Euro im Monat.
Als Vergleich:
Die Vermögen der 300 Reichsten der Schweiz sind im Jahr 2011 um 11 Milliarden Franken gewachsen. Zusammen besitzen sie 481 Milliarden Franken. Damit nennt jeder der Superreichen im Durchschnitt 1604 Millionen Franken sein Eigen. In diesem Jahr werden 16 neue Reichste aufgeführt. Mit zwei Ausnahmen sind sie aus dem Ausland zugezogen


Anschliessend ging es retour zum Ressort und am nächsten Tag zurück nach Bali

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 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 15:41:24 

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