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Indonesien
 von Jakarta nach Bali im Juli 2010
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inkl. Fahrer und Reiseleiter von Jakarta nach Bali

Nach dem Flug nach Surabaya mit der Lion Air 6:00/6.50 fahren wir weiter Richtung Mt. Bromo. Auf dem Weg dorthin besuchen wir den " Prigen Safari Park " Dieser Park liegt am Fuss des Mt. Arjuno auf einer Höhe von 800 - 1500 Meter in einem Regenwald und ist 340 Ha gross. Er ist in 3 Zonen aufgeteilt: Safari Park, Zoo und Freizeitpark. Er liegt inmitten einer atemberaubenden Landschaft. Wir besuchen den Safari Park mit unserem eigenen Auto.

In einem kleinen lokalen Restaurant bekamen wir ein feines Mittagessen serviert mit vielen Indonesischen Köstlichkeiten. Unterwegs nach Tosari, wo wir im Bromo Cottages übernachteten, machten wir noch einen Spaziergang durch Kaffee und Kakao Plantagen und wir besuchten dort auch eine nette und gastfreundliche Familie.

Um 03.30 weckte uns der wake up call, um 03.50 gab es Tee und um 04.00 ging es per Jeep los zur einstündigen Fahrt hinauf zum Aussichtspunkt Gunung Penanjakan auf einer Höhe von rund 2700 m. Da es Samstag war und so auch viele Einheimische dieses grandiose Naturspektakel miterleben wollten, war der Andrang an Jeeps und Menschen riesig. Doch jeder kam wohl zu seinen Fotos inkl. der Einheimischen die jetzt auch alle mit Digitalkameras unterwegs waren.

Das Tengger - Gebiergsmassiv, auch Bromo - Semeru - Massiv genannt, dehnt sich zwischen 1500 und 3676 m aus. Durch den Einsturz über entleerten Magmakammern hat sich vor Jahrmillionen der Tengger - Krater gebildet, mit einer Ausdehnung von 8.5 x 10 km weltweit eine der grössten Calderen. Da der Boden dieses riesigen, über 2000 m hoch gelegenen Kraters mit feinem, vulkanischem Sanden bedeckt ist, gab ihm der Volksmund den Beinamen " Sandmeer ". Im Zentrum des Einbruchkessels entstanden sieben jüngere Vulkane, von denen der 2300 m hohe Bromo der bekannteste ist. Vom Cemmoro Lawang sind es 3 km zum Bromo Krater.
( siehe auch http://www.guidosreiseberichte.info/Reiseberichtjavabali2006.htm )
Die Fotos unten wurden vom tiefer gelegen Aussichtspunkt aus gemacht.    

Der Bromo  ist ein Stratovulkan . Der 2.300 m hohe Vulkan ist der jüngste Krater des Tengger-Vulkan-Massivs und einer der aktivsten Vulkane auf Java. Er liegt im Nationalpark Bromo-Tengger-Semeru und ist beliebtes Touristenziel. Bei einem Ausbruch am 8. Juni 2004 starben zwei Menschen. Es war eine schrecklich holprige Fahrt mit dem Jeep runter zum sogenannten Sandmeer. Vom Jeepparkplatz aus gibt es die Möglichkeit sich per Pony zur Treppe am Fusse des Bromos transportieren zu lassen.

Im Jahre 2006, am späteren Nachmittag, hatten wir uns den Kraterrad mit 6 Einheimischen geteilt. Heute war Andrang riesig. Es brauchte viel Geduld um die ca. 300 Stufen rauf und wieder runter bewältigen zu können. Auch Edna schaffte diesen Auf- und Abstieg. Es gibt nur ein Prädikat  für Ednas Leistung: Sensationell! Oben eröffnet sich einem ein überwältigenden Blick in die 40 m tiefe Caldera mit zahllosen Solfataren, aus denen Schwefeldampfe aufsteigen. Den  Kraterrand kann man umrunden, ist jedoch nur für schwindelfreie Menschen zu empfehlen.

Zurück ging rauf zum Bromo Cottages über die holprige Strasse wo wir unseren Kohldampf stillten. Eine lange Autofahrt nach Banyuwangi stand uns nun bevor. Unterbrochen hatten wir diese Fahrt  am Meer bei Pasir Putih für unser Mittagessen. Nach dem wir Banyuwangi erreicht hatten, regnete es in  Strömen. Eine sehr holperige Strasse führte uns hinauf nach Licin zum Ijen Resort.

Das Ijen Ressort liegt auf 643 m Höhe oberhalb von Licin Banyuwangi. Die nächsten kleineren Wohnsiedlung liegt 700 m talwärts entfernt, eine andere auf der gegenüberliegenden Seite 900 m entfernt. Es ist umgeben von fantastischen Reisterrassen. Ein prächtiger Regenwald beginnt etwa 1 km oberhalb des Ressort. Es führt nur eine sehr holperige Schotter Piste hinauf zum Ijen Resort.

Die Haupt- Attraktion hier ist der Ausflug zum Mt. Ijen Krater. Mit Allradfahrzeug werden die Touristen  früh Morgens zum Kraterrand gefahren. Der Aufstieg dauert dann je nach körperlicher Verfassung zwischen 90 Minuten und 2 Stunden. Die Anstrengung werden  mit einer einzigartigen Landschaft belohnt. Hier begegnet man Mienenarbeitern welche bis zu 80 kg schwer Schwefelblöcke in Bambuskörben zu Tale tragen.

Ich verzichtete bewusst auf diesen Ausflug um Zeit für Spaziergänge rund um das Ressort zu haben. Um 6.00 begab ich mich auf den ersten Spaziergang durch die Reisterrassen und Dörfer. Ich lief zuerst zum 700m Tal abwärts gelegen Dorf. Nach dem Dorf verliess ich den Weg und fing an mich durch die glitschigen Reisterassen zu wagen. Als es steil runter ging, traute ich mich nicht mehr weiter, da ich keine Lust hatte mich zur grossen Lachnummer zu machen. Unterhalb waren nämlich schon vor 7 Uhr vier Frauen mit dem Schneiden der Reishalme beschäftig. Spontan half mir eine der vier Frauen runter und über den darunter liegenden Bach. Die andern spotteten ein wenig aber meine Helferin störte dies anscheinend nicht.

Weiter ging ich dann zum Dorf das auf der gegenüberliegenden Seite des Ressort liegt. Für den Rückweg quer durch die Reisterrassen engagierte ich mir eine kleine Führerin die mich zielstrebig durch die Terrassen zum Ressort führte. Anschliessend, so gegen 9 Uhr, nahmen wir drei dann gemeinsam das Frühstück ein.

Anschliessend wagten wir uns drei auf einen Rundgang durch die Gegend ausserhalb des Ressort. Mit dem Rollstuhl, zu Fuss oder per Motorradtaxi war es auch für Edna möglich, etwas von dem Leben und der Natur dieser Gegend zu erfahren. Wo es nicht mehr anders ging, baten wir Jugendliche Motorradfahrer um Hilfe, für Edna Taxidienste zu leisten. Don't worry taket easy! Wo ein Wille da ein Weg.

Nun gab es die verdiente Pause bei im sehr guten Restaurant und am / im wunderschön gelegenen Swimmingpool.

Java ist noch mit etwa 20 % Regenwald bedeckt. Der tropisch immergrüne Regenwald beherbergt unendlich viele Arten von Bäumen und Blütenpflanzen. Auf einem Hektar wachsen viele Hundert Pflanzenarten, davon 300 Baumarten - fast doppelt so viele  wie in Europa. Im Ijen Natur Park gib es noch 2400 Ha tropischen Regenwald der auf einer Höhe von 1500 m in den Gebirgsregenwald wechselt.
Nach der Mittagspause erwarteten mich 2 Stunden unvergessliches Naturerlebnis pur. Am Ende des Fahrweges lief ich durch die Reisfelder in gleicher Richtung weiter zum ca. 1 km entfernten Regenwald. Auf einem kleinen Grat mit einem breiten Fusspfad konnte ich alles gerade aus wandern. Die einzigartige Stille wurde nur durch mystische Musik aus einem Dorftempel unterbrochen. Als der Nebel langsam aufzog wurde die Stimmung noch grossartiger. Eine Gefahr sich zu verlaufen bestand nicht.

Bevor es heute mit der Fähre nach Bali ging, besuchten wir noch ein ursprüngliches " Oshing-Dorf ". Anschliessend fuhren wir noch durch Kautschuk-Plantagen.
Naturkautschuk wird überwiegend aus dem Kautschukbaum gewonnen. Die auch als Latex oder Milchsaft bezeichnete Flüssigkeit wird durch das Anritzen der Baumrinde freigesetzt und in Behältern aufgefangen. Der überwiegende Anteil des Naturkautschuks wird in Plantagen gewonnen.

Wir besuchten noch den Pura Tanah Lot – auf deutsch auch „Meerestempel“ genannt – ist ein Hindutempel an der Küste im Südwesten der Insel Bali. Wörtlich übersetzt bedeutet Tanah Lot „Land inmitten des Meeres“. Leider regnete es, weit und breit kein Sonnenuntergang zu sehen. Anschliessend fuhren wir zu unserem Risata Ressort in Tuban ( Kuta ).

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 Letzte Aktualisierung am  01.06.2017 15:47:17 

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